Eine Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 ist kein Update, das man mal eben durchklickt – es ist ein Neuaufbau deines Shops auf einer modernen technischen Basis, und genau deshalb muss er sauber geplant werden. Bei uns startet eine solche Migration ab 3.900 €. Der wichtigste Grund, jetzt zu handeln: Shopware 5 hat seit Ende Juli 2024 keinen offiziellen Support und keine Sicherheitsupdates mehr – jeder Monat auf der alten Version ist damit ein wachsendes Sicherheitsrisiko. In diesem Artikel bekommst du den kompletten Ablauf, die realistischen Kosten und die Stolperfallen, die dich sonst deine Google-Rankings kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Kosten: Eine Migration auf Shopware 6 startet ab 3.900 €, ein größerer Shop-Ausbau ab 11.900 € – Pakete auf der Preisseite.
- Warum jetzt: Shopware 5 hat seit Ende Juli 2024 keinen Support und keine Sicherheitsupdates mehr.
- Kein Update, ein Neuaufbau: Plugins, Theme und Datenstruktur sind komplett anders – dein Shop wird neu gebaut. Der kostenlose Migrations-Assistent holt die Daten, alles andere ist Arbeit.
- Zielversion festlegen: Aktuell ist die 6.7er-Linie – wer auf eine überholte Version migriert, zahlt das nächste Upgrade direkt hinterher.
- SEO schützen: Lückenlose 301-Weiterleitungen für jede alte URL bewahren deine Google-Rankings.
- Dauer: Ein Standard-Shop ist in vier bis acht Wochen migriert, komplexe Shops brauchen länger.
Analyse und Bestandsaufnahme
Zähle Produkte, Varianten, Kategorien, Plugins und Schnittstellen und kläre, welche Seiten dir heute Traffic und Umsatz bringen. Diese Analyse entscheidet über den gesamten Aufwand.
Testmigration in einer geschützten Umgebung
Shopware 6 wird parallel auf einer separaten Umgebung aufgebaut und dort mit einer ersten Testmigration deiner Daten befüllt. Dein laufender Shop bleibt dabei unberührt.
Plugins und Funktionen neu aufsetzen
Kein Shopware-5-Plugin läuft in Shopware 6. Für jede Funktion klärt sich hier: passendes Shopware-6-Plugin, Bordfunktion als Ersatz oder individuelle Erweiterung – Ballast lässt man einfach weg.
Theme und Design umsetzen
Dein Erscheinungsbild wird auf der neuen Storefront-Technik nachgebaut oder gleich frisch gedacht. Wichtig ist, dass die Seiten mit den wichtigsten URLs erhalten bleiben.
Datenmigration mit Abgleich
Erst wenn die Basis steht, wandern Produkte, Kunden, Bestellhistorie und Preise sauber um. Danach wird abgeglichen statt gehofft: Artikelzahlen, Kundenanzahl und Summen müssen vorher und nachher übereinstimmen.
SEO-Umzug mit Weiterleitungen
Für jede alte URL mit Rankings oder Backlinks braucht es eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Adresse. Ein vollständiges Redirect-Mapping verhindert, dass Google und Kunden ins Leere laufen.
Go-Live und Nachkontrolle
Umgeschaltet wird zu einem umsatzschwachen Zeitpunkt, danach geht die Arbeit weiter: Bestellprozess, Zahlungsarten, Weiterleitungen und Indexierung in den ersten Tagen engmaschig prüfen.
Auf welche Version du migrierst: „Shopware 6" ist ein bewegliches Ziel – aktuell ist die 6.7er-Linie (Stand 2026). Leg die genaue Zielversion zu Projektbeginn fest: Sie entscheidet über Plugin-Kompatibilität, die PHP-Version auf dem Server und das passende Migrations-Werkzeug. Wer auf eine bereits überholte Version migriert, zahlt das nächste Upgrade direkt hinterher.
Warum du bei Shopware 5 auf 6 nicht mehr warten solltest
Das Thema „Shopware 5 Support Ende“ ist keine ferne Drohung mehr, sondern längst Realität. Shopware hat die Weiterentwicklung von Shopware 5 zum Ende Juli 2024 eingestellt. Seitdem gilt:
- Keine Sicherheitsupdates mehr. Neu entdeckte Lücken werden vom Hersteller nicht mehr geschlossen. Bei einem Shop, der Kundendaten und Zahlungsinformationen verarbeitet, ist das nicht nur ein technisches, sondern schnell auch ein rechtliches Problem (Stichwort DSGVO).
- Keine Bugfixes, kein offizieller Support. Läuft etwas schief, bist du auf dich allein gestellt. Es gibt kein Zurück zum Hersteller mehr.
- Plugin-Hersteller ziehen sich zurück. Immer mehr Anbieter stellen ihre Shopware-5-Erweiterungen ein. Was heute noch funktioniert, bekommt morgen keine Updates mehr – und irgendwann bricht eine Zahlungs- oder Versandanbindung einfach weg.
- Deine Umgebung altert mit. Shopware 5 setzt auf veraltete PHP-Versionen. Sobald dein Hoster diese abschaltet, läuft dein Shop im schlimmsten Fall gar nicht mehr.
Es gibt zwar kommerzielle Angebote, die für Shopware 5 weiterhin Sicherheitsupdates liefern – das bekannteste ist SafeFive, eine kostenpflichtige Initiative mehrerer Agenturen, die den Long-Term-Support für Shopware 5 seit August 2024 fortführt. Das ist eine sinnvolle Brücke, wenn du eine geplante Migration absichern willst, aber kein Ziel – du zahlst dafür, ein totes System künstlich am Leben zu halten, statt in eine Basis zu investieren, die dich die nächsten Jahre trägt. Wer jetzt migriert, tut das in Ruhe und geplant. Wer wartet, tut es irgendwann unter Druck, weil etwas kaputtgegangen ist.
Was sich zwischen Shopware 5 und 6 grundlegend ändert
Der häufigste Denkfehler: „Von 5 auf 6, das ist doch nur eine Nummer weiter.“ In Wahrheit sind das zwei völlig verschiedene Systeme. Shopware 6 wurde von Grund auf neu gebaut. Das solltest du verstehen, bevor du die Kosten einschätzt:
- Neue Architektur. Shopware 6 basiert auf dem Symfony-Framework und einer API-first-Struktur. Das Frontend (die „Storefront“) und das Backend sind sauber getrennt. Das macht den Shop schneller, flexibler und zukunftssicher – aber eben auch grundlegend anders aufgebaut.
- Plugins sind nicht kompatibel. Kein einziges Shopware-5-Plugin läuft in Shopware 6. Für jede Erweiterung, die du heute nutzt, brauchst du entweder das passende Shopware-6-Pendant oder eine individuelle Neuentwicklung. Das ist einer der größten Kostentreiber – und der Punkt, an dem viele Angebote auseinandergehen.
- Das Theme muss neu. Shopware 6 nutzt mit Twig und Bootstrap eine andere Template-Technik als Shopware 5 mit Smarty. Dein altes Design lässt sich nicht übertragen, es wird auf der neuen Basis nachgebaut oder gleich neu gedacht.
- Andere Datenstruktur. Produkte, Kategorien, Kunden und Bestellungen liegen in Shopware 6 anders in der Datenbank. Deshalb ist die Datenübernahme eine echte Migration mit Zuordnung (Mapping) – kein simpler Export/Import.
Kurz: Du ziehst nicht um, du baust neu – mit deinen Daten und deinem Wissen als Fundament. Das klingt nach viel, ist aber auch eine Chance, alten Ballast loszuwerden. Genau das ist übrigens dieselbe Logik, die hinter jeder größeren Ablösung steckt; wir haben das Prinzip im Artikel zum Ablösen von Legacy-Software ausführlicher beschrieben.
Womit migriert wird: der Migration Assistant, was er kann und was nicht
Shopware stellt für den Umzug ein kostenloses Werkzeug bereit, den Migrations-Assistenten (Migration Assistant). Er wird im neuen Shopware-6-Shop installiert, verbindet sich per Schnittstelle mit deinem alten Shopware-5-Shop und holt die Daten von dort. Du wählst vorher aus, welche Datenbereiche du übernehmen willst, und kannst den Vorgang mehrfach laufen lassen – Testmigration, korrigieren, wiederholen.
Was er in der Regel mitbringt: Artikel samt Varianten und Kategorien, Kunden, Bestellhistorie, Medien, Hersteller, Eigenschaften und die SEO-URLs.
Was er nicht kann – und was genau deshalb den Preis macht:
- Theme und Templates. Dein Shopware-5-Design kommt nicht mit. Es wird auf der neuen Storefront nachgebaut oder neu gedacht.
- Plugins. Kein einziges Shopware-5-Plugin wird übernommen (dazu gleich mehr).
- Daten aus Plugin-Tabellen. Der Assistent kennt die Standard-Tabellen von Shopware. Was eine Erweiterung in eigenen Tabellen abgelegt hat – Bewertungen, Konfiguratordaten, individuelle Felder aus einem Fremd-Plugin –, muss separat übernommen werden. Das ist der Punkt, an dem Migrationen still kaputtgehen: Der Assistent meldet Erfolg, und drei Wochen später fehlen die Daten.
- CMS- und Landingpages. Impressum, Ratgeberseiten, Kampagnenseiten baust du in den Erlebniswelten neu auf. Die URLs kannst du dabei manuell vergeben – wichtig fürs Redirect-Konzept.
- B2B-Suite-Daten aus Shopware 5 lassen sich nicht übernehmen.
Deshalb ist der Assistent ein Werkzeug, kein Projektplan. Er erledigt den mechanischen Teil zuverlässig; die Arbeit, die Geld kostet, liegt drumherum – Bestandsaufnahme, Funktionen, Theme, Redirects, Abnahme. Und ein Abgleich gehört immer dazu: Artikelzahlen, Kundenanzahl und Bestellsummen müssen vorher und nachher übereinstimmen, sonst ist der Schritt nicht durch.
Plugins ohne Nachfolger: nachbauen, ersetzen, weglassen
Der Satz „kein Shopware-5-Plugin läuft in Shopware 6" klingt erst mal wie ein technisches Detail. Er ist in Wahrheit der größte Kostenblock deiner Migration – und der Punkt, an dem sich Angebote am stärksten unterscheiden.
Geh deine Plugin-Liste durch und sortiere jedes einzelne in eine von vier Schubladen:
- Es gibt ein Shopware-6-Pendant vom selben Hersteller. Der einfachste Fall. Prüfe nur, ob der Funktionsumfang derselbe ist – manche Hersteller haben in Version 6 bewusst abgespeckt.
- Shopware 6 kann es inzwischen selbst. Vieles, wofür in Shopware 5 ein Plugin nötig war, steckt heute im Standard oder in den Erlebniswelten. Jedes Plugin, das du so einsparst, spart dir auch künftige Update-Kosten.
- Es gibt einen anderen Anbieter. Dann steht die Frage im Raum, ob die Daten aus dem alten Plugin mitmüssen – siehe oben, eigene Tabellen.
- Es gibt schlicht keinen Nachfolger. Passiert vor allem bei Nischenfunktionen und bei Herstellern, die den Sprung auf Shopware 6 nie mitgemacht haben.
Für Fall 4 hast du drei Optionen, und wir raten in dieser Reihenfolge: weglassen, ersetzen, nachbauen. Weglassen ist überraschend oft die richtige Antwort – in fast jedem alten Shop stecken Plugins, die seit Jahren niemand mehr benutzt. Bleibt die Funktion geschäftskritisch, bauen wir sie als eigenes Plugin nach; eine kompakte Funktion startet bei 990 €, komplexere mit eigener Verwaltung und Schnittstelle bei 2.900 €. Warum sich das gegenüber einem Abo-Plugin oft rechnet, haben wir im Artikel Shopware-Plugin entwickeln lassen statt Abo zahlen durchgerechnet.
Der Vorteil gegenüber der alten Situation: Das nachgebaute Plugin gehört dir, kostet keine Lizenzgebühr und kann beim nächsten Shopware-Sprung nicht von einem Hersteller im Stich gelassen werden, der das Interesse verloren hat.
Top tip
Zieh die alte Sitemap deines Shopware-5-Shops und exportiere alle indexierten URLs aus der Google Search Console, bevor du migrierst. Diese Liste ist dein Sicherheitsnetz für das Redirect-Mapping – ohne sie merkst du erst Wochen später über sinkende Zugriffe, dass wichtige Seiten ins Leere laufen. Fünf Minuten Vorbereitung, die dir tausende Euro Umsatz retten können.
Was mit deinen Google-Rankings passiert – und wie du sie schützt
Die berechtigtste Angst bei jeder Shop-Migration: „Verliere ich meine Rankings?“ Die ehrliche Antwort: Bei einer schlecht gemachten Migration ja, bei einer sauberen nein. Google verliert deine Positionen nicht, weil du das System wechselst – sondern weil URLs verschwinden, Ladezeiten explodieren oder Inhalte wegfallen. Shopware 6 erzeugt teils andere URL-Strukturen als Shopware 5, und Seiten, die der Migrations-Assistent nicht mitnimmt – Landingpages, Ratgeberinhalte –, existieren unter ihrer alten Adresse schlicht nicht mehr.
Diese drei Hebel schützen deine Sichtbarkeit:
- Lückenlose 301-Weiterleitungen. Jede alte URL zeigt per dauerhafter Weiterleitung auf ihr neues Ziel. So vererbt sich die aufgebaute „Autorität“ einer Seite auf die neue Adresse.
- Inhalte und Meta-Daten mitnehmen. Produkttexte, Kategorietexte, Title-Tags und Meta-Descriptions gehören mit übertragen. Wer bei der Migration halbe Beschreibungen verliert, verliert auch Rankings.
- Technik nutzen, nicht verschenken. Shopware 6 ist von Haus aus schneller als Shopware 5. Eine gute Migration nutzt das für bessere Core Web Vitals – ein Rankingfaktor, den du geschenkt bekommst, wenn du es richtig machst.
Ein kurzer, kontrollierter „Dip“ direkt nach dem Go-Live ist normal – Google muss den neuen Shop erst neu crawlen. Nach zwei bis vier Wochen sollten sich die Positionen erholt haben. Wie du Shopware darüber hinaus für Suchmaschinen fit machst, haben wir im Detail im Artikel zu Shopware SEO beschrieben.
Typische Stolperfallen bei der Shopware-6-Migration
Diese Fehler sehen wir in der Praxis immer wieder – und jeder davon kostet unnötig Geld oder Umsatz:
- Kein Redirect-Konzept. Der Klassiker. Der neue Shop ist schön, aber die Hälfte der alten URLs führt auf eine 404-Seite. Rankings weg, Werbe-Links tot.
- Alles 1:1 nachbauen wollen. Die Migration ist die perfekte Gelegenheit, ungenutzte Plugins und verschachtelte Prozesse loszuwerden. Wer stur alles überträgt, zahlt für Ballast.
- Schnittstellen unterschätzen. Warenwirtschaft, Versanddienstleister und Zahlungsanbieter hängen oft tiefer im System, als man denkt. Diese Abhängigkeiten gehören ganz früh auf den Tisch, nicht erst beim Go-Live.
- Zu wenig testen. Wer den Bestellprozess nicht mit echten Testkäufen über alle Zahlungsarten prüft, merkt erst am ersten echten Kunden, dass die Zahlung hakt.
- Ohne Puffer live gehen. Ein Go-Live am Freitagnachmittag vor dem Wochenende ist eine Einladung für Ärger. Plane den Umschalttermin mit Zeit für Nachkontrolle.
Wie lange dauert eine Migration wirklich?
Das hängt stark von Größe und Komplexität ab, aber als Orientierung: Ein überschaubarer Shop mit Standard-Funktionen und sauberen Daten ist realistisch in vier bis acht Wochen migriert. Kommen viele individuelle Plugins, tiefe ERP-Integrationen oder ein aufwendiges Custom-Design dazu, solltest du eher mit drei bis sechs Monaten rechnen. Der größte Zeitfresser ist fast nie die Datenübernahme selbst, sondern das Nachbauen der Funktionen, die es in Shopware 6 nicht 1:1 gibt. Genau deshalb steht bei uns die Analyse ganz am Anfang – damit du eine belastbare Zahl bekommst und keine böse Überraschung.
Migration oder gleich komplett neu bauen?
Eine Frage, die uns fast jeder stellt: „Lohnt sich die Migration überhaupt, oder baue ich besser gleich neu?“ Die Antwort hängt vom Zustand deines aktuellen Shops ab.
Für eine echte Migration spricht, wenn dein Shopware-5-Shop im Kern gut funktioniert, du zufrieden mit Struktur und Sortiment bist und vor allem viel Bestellhistorie, Kundendaten und aufgebaute Rankings mitnehmen willst. Dann ist der Umzug der richtige, günstigere Weg.
Für einen Neustart spricht, wenn dein Shop über die Jahre organisch gewachsen und unübersichtlich geworden ist, viele Plugins niemand mehr durchblickt oder das Design ohnehin in die Jahre gekommen ist. Dann ist es oft klüger, die Daten sauber zu übernehmen, aber Aufbau und Funktionen frisch zu denken.
| Deine Ausgangslage | Der passende Weg |
|---|---|
| Shop funktioniert im Kern, Struktur und Sortiment passen | Migration |
| Viel Bestellhistorie, Kundendaten und Rankings mitzunehmen | Migration |
| Organisch gewachsen und unübersichtlich | Neustart mit Datenübernahme |
| Viele Plugins, die niemand mehr durchblickt | Neustart mit Datenübernahme |
| Design ohnehin in die Jahre gekommen | Neustart mit Datenübernahme |
In der Praxis ist die Wahrheit meist eine Mischung: Wir übernehmen, was wertvoll ist (Daten, URLs, bewährte Prozesse) und lassen bewusst weg, was nur Ballast war. Genau das klären wir in der Analyse zu Beginn – ehrlich, damit du nicht für Dinge zahlst, die dir nichts bringen.
Was kostet die Migration von Shopware 5 auf 6? Nach Shop-Größe gerechnet
Konkrete Zahlen statt „kommt drauf an“ – so bewegen sich unsere Preise:
- Migration ab 3.900 € – für einen sauberen Umzug auf Shopware 6 mit Datenübernahme, Redirect-Konzept und funktionierendem Standard-Shop.
- Shop-Start ab 5.900 € plus 1.900 € Umzugs-Baustein – der Weg, wenn du den Shop ohnehin neu aufsetzt und die Daten aus dem alten mitnimmst.
- Shop-Ausbau ab 11.900 € – wenn du die Migration gleich für individuelle Funktionen, eigene Plugins, ein maßgeschneidertes Design oder tiefe Schnittstellen nutzen willst.
- Laufende Betreuung ab 199 €/Monat – für Updates, Sicherheit, Monitoring und einen Ansprechpartner, damit dir das End-of-Life-Thema nie wieder passiert.
Wo dein Shop in dieser Spanne landet, hängt weniger an der Artikelanzahl, als die meisten denken. Ob 500 oder 20.000 Artikel durch den Migrations-Assistenten laufen, macht beim Aufwand kaum einen Unterschied – die Zahl der Plugins und Schnittstellen dagegen sehr. Als Orientierung:
| Shop-Größe | Typisch | Was daran Aufwand macht | Richtwert |
|---|---|---|---|
| Klein | bis ~1.000 Artikel, wenige Standard-Plugins, keine Schnittstelle, Standard-Theme | Redirects, Theme-Aufbau, Abnahme | ab 3.900 €, vier bis sechs Wochen |
| Mittel | ~1.000–10.000 Artikel mit Varianten, 5–15 Plugins, eine Schnittstelle (Warenwirtschaft oder Versand) | Plugins ersetzen oder nachbauen, eine Schnittstelle neu anbinden | Migration plus Bausteine, oft Richtung 11.900 € |
| Groß / B2B | >10.000 Artikel, Kundenpreise und Staffelungen, ERP-Anbindung, viele individuelle Funktionen | Preislogik, ERP-Integration, individuelle Erweiterungen | nach Aufwand mit 79 €/h, drei bis sechs Monate |
Drei Fragen entscheiden also über deinen Preis, und du kannst sie selbst beantworten, bevor du irgendwo anfragst: Wie viele Plugins nutzt du wirklich noch? Wie viele Fremdsysteme hängen am Shop? Und muss das Design 1:1 nachgebaut werden oder darf es neu sein? Wer mit diesen drei Antworten in ein Gespräch geht, bekommt eine belastbare Zahl statt einer Spanne mit Sternchen.
Eine Übersicht über unsere Pakete findest du auf unserer Preisseite – dort kannst du den Umzug im Konfigurator auch direkt dazuschalten. Was hinter unserer Shopware-Entwicklung steckt, liest du auf der Leistungsseite. Und wenn du beim Umstieg gleich am Design ansetzen willst: Was ein eigenes Theme kostet und wann sich das lohnt, steht im Beitrag zu Shopware Theme & Design. Wie sich ein kompletter Shop insgesamt kalkuliert, haben wir unter Was kostet ein Online-Shop? aufgeschlüsselt.
Fazit: Aus der Pflicht eine Chance machen
Shopware 5 ist am Ende seines Lebenszyklus – das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann du migrierst. Die gute Nachricht: Eine saubere Migration auf Shopware 6 ist kein notwendiges Übel, sondern die Chance auf einen schnelleren, sichereren und zukunftsfähigen Shop, der dir wieder gehört und mitwächst. Entscheidend ist, dass Analyse, Daten und vor allem der SEO-Umzug mit Weiterleitungen stimmen – dann behältst du deine Rankings und gewinnst technisch dazu.
Du stehst noch auf Shopware 5 und fragst dich, was der Umstieg für dich bedeutet? Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch gemeinsam auf deinen Shop schauen – wir sagen dir ehrlich, wie aufwendig deine Migration wirklich wird, was sie kostet und wie wir deine Sichtbarkeit dabei schützen. Unverbindlich, auf Augenhöhe und ohne Verkaufsdruck.
Häufige Fragen
Was kostet die Migration von Shopware 5 auf 6?
Bei uns startet eine Migration ab 3.900 € – für einen sauberen Umzug mit Datenübernahme, Redirect-Konzept und funktionierendem Standard-Shop. Ein größerer Shop-Ausbau mit individuellen Funktionen, eigenem Design oder tiefen Schnittstellen liegt ab 11.900 €, die laufende Betreuung ab 199 € pro Monat. Den Preis treibt dabei weniger die Artikelanzahl als die Zahl der Plugins und Schnittstellen: Ob 500 oder 20.000 Artikel durch den Migrations-Assistenten laufen, macht kaum einen Unterschied.
Welche Daten migriert der Shopware Migration Assistant?
Der kostenlose Migrations-Assistent wird im neuen Shopware-6-Shop installiert und holt sich die Daten per Schnittstelle aus dem alten Shop: Artikel mit Varianten, Kategorien, Kunden, Bestellhistorie, Medien, Hersteller, Eigenschaften und in der Regel die SEO-URLs. Nicht übernommen werden Theme und Templates, Plugins, Daten aus eigenen Plugin-Tabellen, CMS- und Landingpages sowie Daten der B2B-Suite. Genau diese Lücken machen den Aufwand einer Migration aus.
Wie lange dauert eine Shopware-6-Migration?
Ein überschaubarer Shop mit Standard-Funktionen und sauberen Daten ist realistisch in vier bis acht Wochen migriert. Kommen viele individuelle Plugins, tiefe ERP-Integrationen oder ein aufwendiges Custom-Design dazu, solltest du eher mit drei bis sechs Monaten rechnen.
Verliere ich bei der Migration meine Google-Rankings?
Bei einer schlecht gemachten Migration ja, bei einer sauberen nein. Entscheidend sind lückenlose 301-Weiterleitungen für jede alte URL sowie mitgenommene Inhalte und Meta-Daten. Ein kurzer Dip direkt nach dem Go-Live ist normal, nach zwei bis vier Wochen sollten sich die Positionen erholt haben.
Laufen meine Shopware-5-Plugins in Shopware 6 weiter?
Nein, kein einziges. Für jede Erweiterung brauchst du entweder das passende Shopware-6-Pendant, eine Bordfunktion als Ersatz oder eine individuelle Neuentwicklung. Gibt es gar keinen Nachfolger, lautet unsere Reihenfolge: weglassen, ersetzen, nachbauen. Ein Nachbau als eigenes Plugin startet bei 990 €, mit eigener Verwaltung und Schnittstelle bei 2.900 € – dafür gehört er dir und kostet keine Lizenzgebühr mehr.