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Was kostet individuelle Software? Eine ehrliche Einordnung

4 Min. Lesezeit

von Marcel, Senior-Softwareentwickler

„Was kostet eine individuelle Software?“ ist die häufigste Frage, die wir hören – und gleichzeitig die schwierigste, pauschal zu beantworten. Die kurze Antwort vorweg, damit du nicht scrollen musst: Ein erstes Pilotprojekt mit klar abgegrenztem Funktionsumfang liegt bei uns ab 3.900 €, eine ausgebaute Lösung mit mehreren Rollen und Schnittstellen ab 11.900 €. Wo es nach Aufwand geht, rechnen wir mit 79 €/h. Alles darunter oder darüber hat Gründe – und genau die stehen in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kosten: Ein erster, klar abgegrenzter Schritt startet bei uns bei 3.900 €, eine ausgebaute Lösung bei 11.900 €. Nach Aufwand rechnen wir mit 79 €/h.
  • Größter Hebel: Funktionsumfang, Schnittstellen und Nutzerrollen bestimmen den Preis – nicht die Technologie.
  • Lohnt sich das?: Individualsoftware zahlt sich dort aus, wo deine Abläufe dein Wettbewerbsvorteil sind.
  • Klug starten: Mit dem wichtigsten Schritt beginnen und ausbauen – so bleibt das Risiko klein.
  • Einordnung: Über den Paket-Konfigurator bekommst du eine unverbindliche Preisspanne.

Warum es keinen Festpreis „pro Software“ gibt

Eine kleine interne Anwendung, die drei Mitarbeiter bei einer einzigen Aufgabe entlastet, ist etwas völlig anderes als eine Plattform, auf der hunderte Kunden gleichzeitig arbeiten. Beides ist „individuelle Software“ – und doch trennen die beiden Welten leicht eine Null im Budget.

Der Preis setzt sich im Kern aus dem Aufwand zusammen: Je mehr Funktionen, Sonderfälle und Schnittstellen, desto mehr Entwicklungszeit. Am deutschen Markt liegen die Stundensätze für Individualentwicklung grob zwischen 80 und 120 Euro – je nach Größe des Anbieters und danach, wie viel Overhead zwischen dir und der Person sitzt, die den Code schreibt. Unser Satz liegt bei 79 €/h, also bewusst am unteren Rand. Für eine erste grobe Einordnung kannst du dir über unseren Paket-Konfigurator eine unverbindliche Preisspanne zusammenstellen.

Die wichtigsten Kostenfaktoren

  • Funktionsumfang: Jede Funktion, die durchdacht, gebaut und getestet werden muss, kostet Zeit.
  • Schnittstellen: Soll deine Software mit anderen Systemen (Warenwirtschaft, Buchhaltung, Zahlung) reden, steigt der Aufwand.
  • Nutzer & Rollen: Unterschiedliche Rechte, Login-Bereiche und Mandantenfähigkeit erhöhen die Komplexität.
  • Design: Eine zweckmäßige Oberfläche ist günstiger als ein vollständig gestaltetes, individuelles Interface.
  • Datenmigration: Müssen Daten aus Altsystemen übernommen werden, ist das ein eigener Posten.

Was es konkret kostet – unsere Preisanker

Damit du nicht nur Faktoren, sondern Zahlen hast: Das sind die Beträge, mit denen wir tatsächlich arbeiten. Alle netto, alle als Startpunkt zu lesen – der genaue Preis steht nach dem Erstgespräch im Angebot.

BausteinPreis
Pilotprojekt (eine klar abgegrenzte Funktion)ab 3.900 €
Komplettlösung (mehrere Rollen, Auswertungen, Schnittstellen)ab 11.900 €
Zusätzliche Schnittstelle zu einem Fremdsystemab 1.900 €
Rollen- und Rechtekonzeptab 1.400 €
Automatisierung eines Ablaufsab 1.400 €
Import bestehender Excel-Datenab 690 €
Laufende Betreuung nach dem Launchab 119 €/Monat
Arbeit nach Aufwand79 €/h

Zum Vergleich: Der marktübliche Stundensatz für Individualentwicklung in Deutschland liegt grob zwischen 80 und 120 €. Wir liegen bewusst am unteren Rand – nicht, weil wir weniger können, sondern weil wir ohne Vertriebsapparat und Zwischenebenen arbeiten. Eine unverbindliche Spanne für dein konkretes Vorhaben stellst du dir im Paket-Konfigurator zusammen.

Lohnt sich Individualsoftware überhaupt?

Nicht immer. Wenn eine Standardlösung deine Anforderungen zu 90 Prozent abdeckt, raten wir oft genau dazu. Ob sich für dich eher Standard- oder Individualsoftware lohnt, haben wir separat gegenübergestellt. Individualsoftware lohnt sich dort, wo deine Abläufe dein Wettbewerbsvorteil sind – und eine Software von der Stange dich in ein Korsett zwingen würde, das täglich Zeit und Nerven kostet.

Die Rechnung ist simpler, als viele denken: Fünfzehn Minuten je Vorgang bei 20 Vorgängen pro Woche sind 260 Stunden im Jahr. Eine Software, die diesen Prozess automatisiert, hat sich oft schneller amortisiert, als man vermutet.

Klug starten: klein anfangen

Unser Rat: Investiere nicht sofort in die eierlegende Wollmilchsau. Starte mit einem klar abgegrenzten ersten Schritt – der Funktion, die dir am meisten bringt. So hältst du das Risiko klein, siehst früh ein Ergebnis und entscheidest auf Basis echter Erfahrung, wie es weitergeht.

Genau so gehen wir Projekte an: erst zuhören, dann ein transparentes Angebot, dann in überschaubaren Schritten entwickeln. Du weißt jederzeit, woran du bist – auch beim Budget.

Du überlegst, ob sich individuelle Software für dich lohnt? Erzähl uns von deinem Vorhaben – das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen

Was kostet individuelle Software?

Einen Festpreis „pro Software“ gibt es nicht, weil sich der Preis aus dem Aufwand ergibt. Bei uns startet ein klar abgegrenztes Pilotprojekt bei 3.900 €, eine ausgebaute Lösung bei 11.900 €, laufende Betreuung bei 119 €/Monat; nach Aufwand rechnen wir mit 79 €/h. Marktüblich sind in Deutschland grob 80 bis 120 Euro pro Stunde. Wie viele Stunden zusammenkommen, hängt an Funktionsumfang, Schnittstellen, Nutzerrollen, Design und Datenmigration.

Welche Faktoren bestimmen den Preis am stärksten?

Vor allem fünf: der Funktionsumfang, Schnittstellen zu anderen Systemen wie Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Zahlung, unterschiedliche Nutzer und Rollen inklusive Login-Bereichen, der Design-Aufwand und die Übernahme von Daten aus Altsystemen. Nicht die eingesetzte Technologie treibt den Preis, sondern das, was die Software leisten soll.

Lohnt sich Individualsoftware für kleine Unternehmen?

Nicht immer. Deckt eine Standardlösung deine Anforderungen zu 90 Prozent ab, raten wir oft genau dazu. Lohnend ist Individualsoftware dort, wo deine Abläufe dein Wettbewerbsvorteil sind: Wenn ein manueller Prozess jeden Tag eine Stunde frisst, sind das übers Jahr rund 250 Arbeitsstunden – und damit amortisiert sich eine eigene Lösung oft schneller als vermutet.

Wie fange ich am besten an, ohne viel Geld zu riskieren?

Nicht mit der eierlegenden Wollmilchsau. Starte mit einem klar abgegrenzten ersten Schritt – der Funktion, die dir am meisten bringt. So bleibt das Risiko klein, du siehst früh ein Ergebnis und entscheidest auf Basis echter Erfahrung, wie es weitergeht.

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