Zum Inhalt springen
Shopware & E-Commerce

Was kostet ein Shopware-Plugin? Preise für individuelle Entwicklung

Ein individuell entwickeltes Shopware-Plugin kostet je nach Umfang zwischen rund 990 € für eine kompakte Funktion und mehreren tausend Euro für komplexe Lösungen mit eigener Konfigurationsoberfläche und Schnittstellen. Als grobe Orientierung: Ein Plugin mit einer klar umrissenen Aufgabe startet bei etwa 990 €, eines mit eigener Admin-Oberfläche ab rund 1.680 €, ein umfangreiches Plugin mit Verwaltung und Schnittstelle ab 2.900 €. Alles darüber wird nach Aufwand mit 79 €/Stunde abgerechnet. Warum die Spanne so groß ist – und wann sich die Investition rechnet –, schauen wir uns hier ehrlich an.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kosten: Ein kompaktes Plugin startet ab 990 €, mit eigener Admin-Oberfläche ab 1.680 €, ein umfangreiches Plugin mit Verwaltung und Schnittstelle ab 2.900 €. Alles darüber nach Aufwand.
  • Stundensatz: Komplexe Plugins rechnen wir transparent mit 79 €/Stunde ab.
  • Größter Preistreiber: Schnittstellen zu Fremdsystemen und die eigene Admin-Oberfläche kosten am meisten – nicht die sichtbare Grundfunktion.
  • Break-even: Ein 990-€-Plugin ist gegen 180 €/Monat Abo nach 6 Monaten durch, gegen 60 €/Monat nach 17 Monaten. Ein 2.900-€-Plugin braucht gegen 60 €/Monat gut vier Jahre.
  • Updates: Hauptversionen wie 6.6 → 6.7 kosten Anpassung – am meisten bei Plugins mit eigener Admin-Oberfläche.
  • Selbst durchspielen: Im Konfigurator auf unserer Preisseite siehst du, wie Umfang und Preis zusammenhängen.

Warum es keinen Festpreis pro Plugin gibt

„Was kostet ein Shopware-Plugin?“ ist eine der häufigsten Fragen, die uns Shop-Betreiber stellen. Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an – aber nicht auf eine schwammige Art, sondern auf sehr konkrete, nachvollziehbare Faktoren.

Ein Plugin ist letztlich ein Stück Software, das an definierten Stellen in deinen Shop eingreift. Ob es nur einen kleinen Hinweis auf der Produktseite einblendet oder eine komplette Anbindung an dein Warenwirtschaftssystem herstellt, macht denselben Unterschied wie zwischen einem Regal aus dem Baumarkt und einer Einbauküche nach Maß. Beides ist „Möbel“ – trotzdem trennt beide leicht eine Null im Preis.

Der Preis setzt sich im Kern aus dem Entwicklungsaufwand zusammen: Je mehr Funktionen, Sonderfälle, Oberflächen und Schnittstellen, desto mehr Stunden fließen in Konzept, Umsetzung und Tests. Deshalb rechnen wir transparent nach Stundensatz – und geben dir vorher eine belastbare Spanne, damit du weißt, woran du bist.

Preisspannen nach Plugin-Typ

Damit du eine realistische Vorstellung bekommst, hier unsere typischen Einstiegspreise nach Plugin-Art. Das sind Richtwerte aus unseren Projekten – kein starres Preisschild, aber eine ehrliche Orientierung:

Plugin-TypBeispielPreis (Richtwert)
Kompaktes Plugin, eine FunktionVersandhinweis nach Postleitzahl, individuelles Badge, kleine Anpassung im Checkoutab 990 €
Plugin mit Admin-Oberfläche & KonfigurationFunktion, die der Shop-Betreiber selbst im Backend ein- und ausstellen kannab 1.680 € (990 € Basis + 690 € Oberfläche)
Umfangreiches PluginMehrere Funktionen, eigene Verwaltung und Schnittstelle bereits enthaltenab 2.900 €
Schnittstelle zu einem DrittsystemAnbindung an Warenwirtschaft, Versanddienstleister oder externes System1.400 € als Baustein
Komplexes Plugin nach AufwandMehrere verzahnte Funktionen, umfangreiche Logik, Store-VeröffentlichungAufwand × 79 €/h

Die Bausteine lassen sich kombinieren – aber achte auf einen Punkt, den wir im Erstgespräch immer wieder erklären: Sobald du Admin-Oberfläche und Schnittstelle zusammen brauchst, ist das Paket „Plugin individuell" für 2.900 € günstiger als beides einzeln auf das 990-€-Kompaktpaket zu stapeln (990 + 690 + 1.400 = 3.080 €). Bei „individuell" sind beide Bausteine bereits enthalten. Durchspielen kannst du das im Konfigurator auf unserer Preisseite – dort siehst du direkt, wie sich Umfang und Preis verhalten.

Was den Preis treibt

Fünf Faktoren entscheiden am Ende darüber, wo dein Plugin in dieser Spanne landet:

  • Funktionsumfang: Jede Funktion, die durchdacht, gebaut und getestet werden muss, kostet Zeit. Eine einzelne, klar umrissene Aufgabe ist deutlich günstiger als ein Bündel aus vielen kleinen Sonderwünschen.
  • Admin-Oberfläche: Soll dein Team die Funktion selbst im Backend konfigurieren – Werte ändern, ein- und ausschalten, Regeln pflegen –, braucht es eine eigene Konfigurationsseite. Diese Oberfläche schlägt mit rund 690 € zu Buche, weil dahinter Formulare, Validierung und Speicherlogik stecken.
  • Schnittstellen: Sobald dein Plugin mit einem anderen System reden muss – Warenwirtschaft, ERP, Versanddienstleister, Zahlungsanbieter –, kommt der Aufwand für die Anbindung dazu. Fremde Schnittstellen sind selten so sauber dokumentiert, wie man es sich wünscht – und genau dieser Aufwand macht Schnittstellen-Plugins zum eigenen Kostenblock.
  • Mehrsprachigkeit: Verkaufst du in mehreren Ländern, müssen Texte, Ausgaben und Konfigurationen übersetzbar sein. Das ist kein Hexenwerk, erhöht aber den Testaufwand spürbar.
  • Store-Review: Willst du dein Plugin im offiziellen Shopware Store anbieten, muss es den Richtlinien und dem Code-Review von Shopware standhalten. Das ist zusätzliche Arbeit an Qualität, Dokumentation und Kompatibilität – lohnt sich aber, wenn du das Plugin selbst vermarkten willst.

Top tip

Der teuerste Teil eines Plugins ist selten das, was der Kunde sieht. Es sind die Sonderfälle: Was passiert bei leerem Warenkorb, bei zwei Sprachen gleichzeitig, bei einem Abbruch mitten im Prozess? Genau hier trennt sich sauber gebaute Software von der, die dir in einem halben Jahr auf die Füße fällt.

Break-even gegen das Abo: je Preisklasse gerechnet

Für viele Funktionen gibt es fertige Plugins im Store – oft gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr. Einzeln wirkt das harmlos. Aber rechnen wir es einmal ehrlich durch.

Nehmen wir an, du nutzt drei Abo-Plugins zu je 60 € im Monat. Das sind 180 € monatlich, also 2.160 € im Jahr. Über fünf Jahre summiert sich das auf 10.800 € – und danach gehört dir kein einziges davon. Kündigst du, sind die Funktionen weg.

drei Abo-Plugins à 60 €/Monat über 5 Jahre
10.800 €
was dir davon am Ende gehört
0 €

Pauschalsätze wie „nach zwei Jahren bist du im Plus" sind trotzdem Unsinn – es kommt darauf an, welche Preisklasse du gegen welches Abo rechnest. Der Break-even ist simpel: Einmalpreis geteilt durch Monatsgebühr = Monate bis zum Gleichstand. Hier sind unsere Preisklassen gegen drei realistische Abo-Höhen, aufgerundet auf volle Monate:

Eigenes Plugingegen 30 €/Monatgegen 60 €/Monatgegen 180 €/Monat
Kompakt, 990 €33 Monate17 Monate6 Monate
Kompakt + Admin-Oberfläche, 1.680 €56 Monate28 Monate10 Monate
Individuell, 2.900 €97 Monate49 Monate17 Monate

Lies die Tabelle von rechts nach links, dann wird die Entscheidung einfach:

  • Ersetzt du mehrere teure Abos auf einmal (rechte Spalte), rechnet sich selbst ein individuelles Plugin in gut anderthalb Jahren – ein kompaktes in einem halben.
  • Ersetzt du ein einzelnes 60-€-Abo, ist das kompakte Plugin nach anderthalb Jahren durch. Für ein 2.900-€-Plugin brauchst du dagegen gut vier Jahre – das ist nur dann eine gute Idee, wenn du die Funktion ohnehin so nicht kaufen kannst.
  • Gegen ein 30-€-Abo lohnt sich fast nur die kompakte Klasse. Bei 97 Monaten – acht Jahren – hat sich das Geschäftsmodell deines Shops wahrscheinlich vorher geändert.

Wichtig: Diese Rechnung berücksichtigt nur Geld. Zwei Dinge kommen ohne Preisschild dazu und schlagen in der Praxis oft stärker durch – die Funktion passt exakt zu deinem Prozess (statt zu 80 %), und der Quellcode gehört dir. Kündigt der Abo-Anbieter oder stellt das Plugin ein, ist deine Funktion weg; dein eigenes Plugin bleibt.

Als Faustregel aus dieser Tabelle: Ab etwa 30–40 € monatlicher Abo-Gebühr und dauerhaftem Bedarf lohnt sich der Blick auf eine eigene Lösung – darunter praktisch nie, darüber fast immer.

Den Grundgedanken haben wir in unserem Artikel Shopware-Plugin entwickeln lassen statt Abo zahlen ausführlicher aufgemacht. Und wenn dich interessiert, welche Funktionen teure Premium-Abos eigentlich bieten und was davon sich selbst bauen lässt, lohnt ein Blick auf Shopware Hidden Features und Premium-Plugins. Der häufigste Anlass für ein eigenes Plugin ist übrigens die Anbindung ans eigene System – wie das konkret aussieht, steht im Beitrag Shopware mit ERP und Warenwirtschaft verbinden.

Ein Rechenbeispiel aus der Praxis

Damit die Zahlen greifbar werden, ein typisches Szenario, wie es uns oft begegnet. Ein Shop möchte, dass Kunden ab einem bestimmten Bestellwert automatisch einen Rabattcode für den nächsten Einkauf erhalten – konfigurierbar über das Backend, in Deutsch und Englisch, mit einer Anbindung an den bestehenden Newsletter-Dienst.

Zerlegt man das, ergibt sich ein nachvollziehbares Bild:

  • Grundfunktion (Code erzeugen und ausgeben): kompaktes Plugin, Basis ab 990 €.
  • Admin-Oberfläche (Bestellwert-Grenze, Rabatthöhe und Gültigkeit selbst einstellen): 690 €.
  • Schnittstelle zum Newsletter-Dienst (Codes automatisch übergeben): 1.400 €.
  • Mehrsprachigkeit: 290 € für Übersetzung und den zusätzlichen Testaufwand.

Einzeln zusammengezählt wären das 3.370 €. Weil hier aber Admin-Oberfläche und Schnittstelle zusammenkommen, ist das Paket „Plugin individuell" der bessere Weg: 2.900 € mit beiden Bausteinen inklusive, plus 290 € für die Mehrsprachigkeit – 3.190 € einmalig. Genau so rechnet es dir auch der Konfigurator aus.

Was heißt das gegen die Abo-Alternative? Drei bis vier Tools, die zusammen dasselbe leisten, liegen realistisch bei 180 € im Monat. 3.190 € geteilt durch 180 € sind 18 Monate bis zum Gleichstand – ab dann sparst du jeden Monat, und der Code gehört dir. Genau diese Aufschlüsselung bekommst du von uns vorab, damit du entscheiden kannst, welche Bausteine dir den Preis wert sind und welche nicht.

Was Updates kosten: der Sprung von Shopware 6.6 auf 6.7

Der Satz „einmal bezahlt, für immer erledigt" wäre gelogen, und die meisten Angebote verschweigen genau diese Stelle. Shopware veröffentlicht Hauptversionen mit Breaking Changes – Code, der vorher funktionierte, tut es danach nicht mehr. Beim Sprung von 6.6 auf 6.7 sind das unter anderem:

  • Die Administration läuft vollständig auf Vue 3 (raus aus dem Kompatibilitätsmodus, Zustandsverwaltung von Vuex auf Pinia). Praktische Folge: Ein Plugin mit eigenen Admin-Komponenten braucht faktisch zwei Fassungen – eine für 6.6, eine für 6.7. Genau deshalb ist die Admin-Oberfläche nicht nur beim Bau, sondern auch bei Updates der teuerste Baustein.
  • Zahlungs- und Versandarten brauchen einen technicalName. Wer das nicht liefert, bekommt einen Platzhalter verpasst – der dich später wieder einholt.
  • Symfony und Bibliotheken ziehen mit (unter anderem DBAL 4, PHPUnit 11). Veraltete Symfony-Services fallen weg, und wer sie benutzt hat, muss umbauen.
  • Im Storefront wurden Strukturen entfernt, etwa Teile der generischen Seitenladung. Templates, die daran hingen, laufen ins Leere.

Was das für dich heißt, hängt fast nur an einer Frage: Wie tief greift dein Plugin in Shopware ein? Ein kompaktes Plugin, das eine Information ausgibt und keine eigene Admin-Oberfläche hat, kommt meist mit kleinen Anpassungen durch. Sobald eigene Admin-Komponenten, Zahlungsarten oder tiefe Template-Eingriffe im Spiel sind, wird daraus echte Arbeit, die wir nach Aufwand mit 79 €/h abrechnen.

Deshalb zwei ehrliche Hinweise: Erstens ist „so wenig überschreiben wie möglich" keine Entwickler-Marotte, sondern der direkte Hebel auf deine Update-Kosten. Zweitens gilt derselbe Effekt für gekaufte Plugins – nur zahlst du dort weiter Miete und wartest zusätzlich darauf, dass der Anbieter überhaupt nachzieht. Shopware selbst empfiehlt bei Hauptversionen, ein paar Wochen zu warten, bis die Erweiterungen kompatibel sind.

Was eine Shopware-Agentur für ein Plugin berechnet

Wenn du Angebote vergleichst, wirst du drei Abrechnungsmodelle finden – und sehr unterschiedliche Zahlen für dieselbe Aufgabe:

  1. Nach Aufwand mit Stundensatz. Die Sätze unterscheiden sich am Markt stark – nach Größe, Standort und Overhead des Anbieters. Wir rechnen mit 79 €/h. Der Vorteil dieses Modells: Du zahlst genau, was gemacht wurde. Der Nachteil: Ohne belastbare Aufwandsschätzung vorher weißt du nicht, worauf du zusteuerst. Lass dir deshalb immer eine Spanne mit Ober- und Untergrenze geben, nicht nur einen Stundensatz.
  2. Festpreis pro Paket. Das ist unser Weg für alles Planbare – 990 € kompakt, 2.900 € individuell, Bausteine mit klaren Preisen. Du weißt vorher, woran du bist.
  3. Tagessätze mit Mindestabnahme. Verbreitet bei größeren Anbietern. Für ein kleines Plugin zahlst du damit schnell einen ganzen Tag, obwohl es ein halber war.

Was du bei jedem Angebot fragen solltest, unabhängig vom Preis: Gehört mir der Quellcode? Ist die Dokumentation dabei? Was kostet es, wenn Shopware eine neue Hauptversion veröffentlicht? Ein günstiges Angebot ohne Antwort auf die dritte Frage ist kein günstiges Angebot.

Laufende Kosten: was nach dem Kauf kommt

Ein eigenes Plugin ist einmalig bezahlt – aber „einmalig“ heißt nicht „für immer wartungsfrei“. Lizenzgebühren fallen keine an, Serverkosten auch nicht (das Plugin läuft auf deinem bestehenden Shop-Hosting mit). Was bleibt, ist der Wartungsaufwand bei Hauptversionen, den wir oben aufgeschlüsselt haben.

Der Unterschied zum Abo ist trotzdem grundsätzlich: Beim Abo zahlst du dauerhaft, egal ob sich etwas ändert. Bei einem eigenen Plugin zahlst du nur dann, wenn tatsächlich Arbeit anfällt – und du entscheidest selbst, wann. Wenn du deinen Shop ohnehin in Betreuung gibst, laufen diese Anpassungen dort mit; wie so eine Betreuung aussieht, steht auf unserer Leistungsseite zu Shopware.

Wann sich ein eigenes Plugin NICHT lohnt

Ehrlich bleibt ehrlich – und wir raten dir aktiv ab, wenn die Rechnung nicht aufgeht. Ein eigenes Plugin lohnt sich in diesen Fällen eher nicht:

  • Die Funktion ist Standard und ändert sich ständig. Anbindungen an Dienste, die ihre Schnittstellen häufig umbauen (manche Zahlungs- oder Marktplatz-Anbieter), sind im Abo oft besser aufgehoben – weil dort jemand die laufende Pflege übernimmt.
  • Du brauchst die Funktion nur kurz oder testweise. Für ein befristetes Projekt oder einen Test ist ein monatlich kündbares Abo schlicht günstiger.
  • Ein Store-Plugin passt zu 100 %. Wenn eine fertige Lösung deine Anforderung wirklich vollständig abdeckt und der Preis fair ist, gibt es keinen Grund, das Rad neu zu erfinden. Kritisch wird es erst, wenn dir ausgerechnet die eine entscheidende Anforderung fehlt.
  • Das Einsparpotenzial ist zu klein. Zahlst du für ein Plugin 10 € im Monat und brauchst es selten, amortisiert sich eine Eigenentwicklung nie – selbst das kompakte Paket bräuchte dafür über acht Jahre. Rechne im Zweifel die Zahl aus der Break-even-Tabelle nach, bevor du uns anfragst.

Genau diese Einordnung nehmen wir mit dir gemeinsam vor, bevor wir irgendetwas bauen. In unseren Projekten sehen wir oft, dass sich Kunden am Ende für eine schlankere Lösung entscheiden, als sie ursprünglich gedacht hatten – weil sie die Zahlen kennen.

So gehen wir vor

Du sagst uns, welche Funktion dir fehlt oder welches Abo-Plugin du ersetzen willst. Wir schauen uns deinen Shop an, schätzen den Aufwand ehrlich ein und rechnen ihn gegen deine laufenden Kosten. Dann bekommst du ein transparentes Angebot mit einer klaren Preisspanne – und die ehrliche Empfehlung, ob sich die Entwicklung für dich lohnt oder nicht.

Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du auf unserer Leistungsseite zu individuellen Shopware-Plugins alles zum Ablauf, zu Beispielen und zu unserem Vorgehen.

Zahlst du gerade für Shopware-Plugins, die du eigentlich besitzen könntest – oder fehlt dir eine Funktion, die es fertig gar nicht gibt? Lass uns in einer kostenlosen Ersteinschätzung gemeinsam draufschauen und ehrlich nachrechnen. Das kostet dich nichts und du weißt danach genau, woran du bist.

Häufige Fragen

Was kostet ein individuelles Shopware-Plugin?

Ein kompaktes Plugin mit einer klar umrissenen Funktion startet ab 990 €. Kommt eine eigene Admin-Oberfläche zum Konfigurieren dazu, liegst du bei rund 1.680 €; ein umfangreiches Plugin mit Verwaltung und Schnittstelle beginnt bei 2.900 €. Alles darüber rechnen wir nach Aufwand mit 79 €/h ab.

Wann lohnt sich ein eigenes Plugin statt eines Abos?

Rechne Einmalpreis geteilt durch Monatsgebühr. Ein kompaktes Plugin für 990 € ist gegen ein 60-€-Abo nach 17 Monaten durch, gegen drei Abos zu zusammen 180 € schon nach 6 Monaten. Ein individuelles Plugin für 2.900 € braucht gegen 60 €/Monat gut vier Jahre – das lohnt sich dann vor allem, wenn es die Funktion fertig gar nicht gibt. Als Faustregel: ab etwa 30–40 € monatlich und dauerhaftem Bedarf lohnt der Blick auf eine Eigenentwicklung.

Was treibt den Preis eines Shopware-Plugins am stärksten?

Meist nicht die sichtbare Grundfunktion, sondern die Anbindung an Fremdsysteme (1.400 € als Baustein) und die eigene Admin-Oberfläche (690 €) – dahinter stecken Formulare, Validierung und Speicherlogik. Dazu kommen Mehrsprachigkeit und, falls du das Plugin im Shopware Store anbieten willst, das offizielle Code-Review.

Fallen bei einem eigenen Plugin laufende Kosten an?

Keine Lizenzgebühren und keine zusätzlichen Serverkosten – das Plugin läuft auf deinem bestehenden Shop-Hosting mit. Kleinere Shopware-Updates übersteht ein nach den offiziellen Standards gebautes Plugin in der Regel ohne Eingriff. Bei Hauptversionen fällt Wartungsaufwand an, den wir nach Aufwand mit 79 €/h abrechnen. Du zahlst also nur dann, wenn wirklich Arbeit anfällt – und entscheidest selbst, wann.

Was kostet die Anpassung eines Plugins an Shopware 6.7?

Das hängt fast nur daran, wie tief das Plugin eingreift. Shopware 6.7 ist eine Hauptversion mit Breaking Changes: Die Administration läuft vollständig auf Vue 3 (Zustandsverwaltung von Vuex auf Pinia), Zahlungs- und Versandarten brauchen einen technicalName, und mit dem Symfony-Update fallen veraltete Services weg. Ein kompaktes Plugin ohne eigene Admin-Oberfläche kommt meist mit kleinen Anpassungen durch. Plugins mit eigenen Admin-Komponenten brauchen faktisch zwei Fassungen – eine für 6.6, eine für 6.7. Wir schauen uns den Code an und nennen dir eine Spanne, bevor wir anfangen.

Über den Autor

MarcelSenior-Softwareentwickler

Mehr über uns