Recht auf Reparatur & EmpCo: Reklamationen und Reparierbarkeit
Recht auf Reparatur und EmpCo-Produktinfos in deinem Shopware-Shop – geführter Reklamations-Workflow im Admin, Reparatur-Infos auf der Produktseite. Zwei neue Pflichtenkreise, ein Werkzeug: der geführte Reklamations-Workflow mit lückenlosem Nachweis und die Reparatur-Infos auf der Produktseite – statt Excel-Liste und Theme-Gebastel.
- Zwei Pflichtenkreise in einem Plugin: Recht auf Reparatur (Standard-Stichtag 31.07.2026) und EmpCo-Produktseiten-Infos (Standard-Stichtag 27.09.2026)
- Geführter Nacherfüllungs-Workflow mit vier Status – inklusive zeitgestempeltem Nachweis, dass du auf das Wahlrecht hingewiesen hast
- Läuft nach der Einrichtung weitgehend automatisch: Fristen, +12 Monate Gewährleistung nach Reparatur, Status-E-Mails, Erinnerungen, Löschfristen
- Alles je Verkaufskanal konfigurierbar – im Auslieferungszustand ist alles aus, das Onboarding führt dich Schritt für Schritt durch
Bald im Shopware Store – bei Interesse melde dich einfach, wir sagen dir Bescheid · Von Viovenia entwickelt · je Verkaufskanal konfigurierbar · keine Rechtsberatung, alle Texte sind Muster · Shopware 6.7

Dein Startpunkt im Admin: Kennzahlen, Status der Module und eine Checkliste, die dich durch die Einrichtung führt.
Warum du das brauchst
Beide Pflichtenkreise lassen sich theoretisch von Hand erledigen – bis die erste Reklamation im Posteingang untergeht oder jemand nach dem Nachweis fragt.
Die Pflichten sind da
Für das Recht auf Reparatur (Richtlinie (EU) 2024/1799) ist der 31. Juli 2026 der Standard-Stichtag: Bei einem Mangel innerhalb der Gewährleistung musst du auf das Wahlrecht zwischen Reparatur und Ersatz hinweisen, und nach einer Reparatur verlängert sich die Gewährleistung einmalig um zwölf Monate. Ab dem 27. September 2026 kommen die vorvertraglichen Produktinformationen aus der EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 dazu. Beide Stichtage sind Voreinstellungen – die nationale Umsetzung kann abweichen.
Ohne Nachweis wird es unangenehm
Der Wahlrecht-Hinweis nützt dir wenig, wenn du im Streitfall nicht belegen kannst, dass und wann er erteilt wurde. Genauso riskant sind fehlende oder falsche Angaben auf der Produktseite: Verbraucherinformationspflichten sind klassisches Abmahnterrain, und ein aufmerksamer Mitbewerber reicht. Das Plugin setzt bei jedem Schritt einen Zeitstempel und protokolliert jede Änderung – auch dann, wenn eine E-Mail einmal nicht rausgeht.
Von Hand kostet es dich jeden Tag Zeit
Ohne Werkzeug heißt das: eine Excel-Liste, die niemand pflegt, Fristen, die im Kalender fehlen, Gewährleistungsdaten, die jemand nachrechnen muss, und Produktseiten-Texte, die ins Theme gefrickelt und bei jedem Update neu angefasst werden. Nichts davon skaliert über ein paar Reklamationen im Monat hinaus.
Was das Plugin übernimmt
Einmal sauber konfiguriert, läuft der Rest weitgehend von selbst: Stichtagsprüfung auf dem Bestelldatum, Fristberechnung, die einmalige +12-Monats-Verlängerung, Status-E-Mails, Erinnerungen an liegengebliebene Vorgänge, das Aktivitätsprotokoll, die Anzeige des Produktseiten-Blocks ab Stichtag und das automatische Löschen abgeschlossener Vorgänge nach deiner Frist. Eine Rechtsberatung ersetzt es nicht.
Bin ich betroffen? Der 60-Sekunden-Check
Vier Fragen zu deinem Shop – danach weißt du, welcher der beiden Pflichtenkreise dich betrifft.
Frage 1 von 4
Verkaufst du an Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU?
Frage 2 von 4
Verkaufst du physische Waren, für die die gesetzliche Gewährleistung gilt?
Frage 3 von 4
Fehlen auf deinen Produktseiten Angaben zu Reparierbarkeit, Ersatzteilen oder Herstellergarantie?
Frage 4 von 4
Bearbeitest du Reklamationen bisher per E-Mail und Tabelle, ohne dokumentierten Wahlrecht-Hinweis?
In vier Schritten startklar
Die Einrichtung ist einmalige Arbeit – danach übernimmt das Plugin Fristen, Verlängerungen, E-Mails und Erinnerungen von allein.
- 1
Installieren & je Verkaufskanal einschalten
Erweiterung installieren, aktivieren – und dann pro Verkaufskanal scharfschalten. Im Auslieferungszustand ist bewusst alles aus, du entscheidest, wo und wann es losgeht. Der Arbeitsbereich liegt im Admin unter Bestellungen → Reklamationen.
- 2
Stichtage und Gewährleistung prüfen
Die Karte „Erste Schritte“ führt dich durch die Einrichtung: Stichtage kontrollieren (Standard 31.07.2026 und 27.09.2026), Basis-Gewährleistungsdauer setzen und abweichende Dauern je Land hinterlegen. Danach rechnet das Plugin alle Fristen selbst.
- 3
Produktdaten pflegen
Reparierbarkeitswert, Ersatzteil-Angaben und Hersteller-Reparaturlink trägst du am Produkt ein oder importierst sie als CSV – Testlauf inklusive. Für ganze Hersteller kannst du Standardwerte hinterlegen, die überall dort greifen, wo am Produkt nichts steht.
- 4
Reklamationen abwickeln
Reklamation anlegen (oder deine Kundschaft meldet selbst), Hinweis erteilen, Wahl bestätigen, abschließen. Zeitstempel, Verlängerung, E-Mails und Protokoll erledigt das Plugin nebenbei – du kümmerst dich um den eigentlichen Fall.
Was Recht auf Reparatur & EmpCo: Reklamationen und Reparierbarkeit kann
Reklamationen mit vier klaren Status
Jede Reklamation läuft denselben Weg: gemeldet → Hinweis erteilt → Nacherfüllung gewählt → abgeschlossen. Die Schaltflächen sind immer nur aus dem passenden Status heraus aktiv, sodass niemand einen Schritt überspringt. Für Korrekturen kannst du den Status trotzdem frei setzen.
Nachweis, dass du hingewiesen hast
Beim Schritt „Hinweis erteilen“ setzt das Plugin den Zeitstempel „Hinweis erteilt am“ – immer, auch wenn der E-Mail-Versand einmal scheitert. Genau dieser Zeitstempel ist im Streitfall dein Beleg, dass deine Kundschaft rechtzeitig über die Wahl zwischen Reparatur und Ersatz informiert war.
Gewährleistung verlängert sich von allein
Nach einer Reparatur schlägt das Plugin einmalig 12 Monate auf die Gewährleistung – automatisch und nur dann, wenn die Bedingungen stimmen (Reparatur gewählt, Vorgang anspruchsberechtigt, noch nicht verlängert). Grundlage ist die Basis-Gewährleistungsdauer je Verkaufskanal, abweichende Länderdauern haben Vorrang.
Stichtag entscheidet, was gilt
Beim Anlegen vergleicht das Plugin das Bestelldatum mit dem Stichtag für die Nacherfüllungs-Pflichten (Standard 31.07.2026, je Verkaufskanal einstellbar). Ältere Bestellungen laufen als „freiwillig“ mit – du kannst sie trotzdem abwickeln, ohne dass Pflichten und Verlängerung greifen.
Board, Liste und Erinnerungen
Die Listenansicht zum Sortieren und Suchen, das Kanban-Board zum Durchziehen per Drag & Drop – mit denselben Filtern (Verkaufskanal, Status, Nacherfüllung, Zeitraum). Bleibt eine Reklamation zu lange ohne Hinweis liegen, meldet sich das Plugin täglich von selbst im Admin und optional per E-Mail.
Deine Kundschaft macht mit
Im Kundenkonto sehen Kundinnen und Kunden ihre Reklamationen samt Status und Fristen, melden über ein Formular selbst einen Mangel und wählen im Status „Hinweis erteilt“ direkt Reparatur oder Ersatz. Diese Wahl ist der Wahl im Admin gleichgestellt: gleicher Protokolleintrag, gleiche Bestätigungs-E-Mail.
Info-Block „Reparatur & Gewährleistung“ auf der Produktseite
Reparierbarkeitswert mit Skala und Quelle, optionales Label-Bild, Ersatzteil-Verfügbarkeit, Link zur Reparaturseite des Herstellers und ein Gewährleistungshinweis – jedes Element einzeln abschaltbar. Der Block erscheint erst ab dem EmpCo-Stichtag und nur bei Produkten, für die du Daten gepflegt hast.
CSV-Import mit Testlauf statt Klick-Marathon
Reparierbarkeits-Daten und ganze Reklamations-Bestände pflegst du per CSV: Vorlage herunterladen, ausfüllen, Testlauf machen (prüft, ohne zu speichern), importieren. Wiederholte Importe aktualisieren statt zu duplizieren – und der Export bringt beides für die Bearbeitung wieder heraus.
Benutzerrechte und saubere Löschfristen
Eine eigene Rechtegruppe „Reparatur-Compliance“ mit Ansehen, Bearbeiten, Anlegen und Löschen – das Support-Team wickelt ab, gelöscht wird nur von wenigen. Abgeschlossene Vorgänge löscht das Plugin nach einer von dir gesetzten Frist automatisch (DSGVO-Speicherbegrenzung), das Aktivitätsprotokoll nach sechs Monaten.
Ein Blick in Shop und Administration
Was deine Kundschaft sieht und wie du dahinter arbeitest – alles im gewohnten Shopware-Admin, ohne zusätzliches Tool.

Der Info-Block auf der Produktseite – erscheint erst ab dem Stichtag und nur bei gepflegten Daten.

Deine Kundschaft wählt Reparatur oder Ersatz selbst – gleichwertig zur Wahl im Admin, inklusive Protokolleintrag.

Das Board zeigt alle Vorgänge auf einen Blick – Status ändern per Drag & Drop, Vor- und Rücksprünge erlaubt.

Jeder Schritt setzt seinen Zeitstempel – dein Nachweis, dass der Wahlrecht-Hinweis erteilt wurde.

Die E-Mail-Vorschau zeigt dir mit echten Daten, was ankommen würde – bevor du tatsächlich versendest.

Vorlage laden, Testlauf machen, importieren – ohne Risiko, weil im Testlauf nichts gespeichert wird.
Selbst organisieren – oder Plugin?
Eine Tabelle für die Reklamationen und ein paar Zeilen im Theme klingen nach einem Nachmittag Arbeit. Der Aufwand entsteht aber nicht beim Aufsetzen, sondern jeden Tag danach – und beim Nachweis, wenn jemand fragt.
Mit Tabelle und Theme-Anpassung
- Reklamationen in Excel: Fristen im Kopf, Gewährleistungsdaten von Hand nachgerechnet, nichts erinnert dich an liegengebliebene Fälle
- Kein belastbarer Nachweis: Wann genau wurde auf das Wahlrecht hingewiesen – und womit belegst du das im Streitfall?
- Produktseiten-Infos ins Template gebaut: bei jedem Theme-Update wieder anfassen, Stichtags- und Leerdaten-Logik selbst bauen
- Kundenkonto, Status-E-Mails, Rechtevergabe und Löschfristen kommen alle noch obendrauf
Recht auf Reparatur & EmpCo: Reklamationen und Reparierbarkeit
- Geführter Workflow mit vier Status, Board, Liste, Filtern und täglicher Erinnerung an überfällige Vorgänge
- Zeitstempel bei jedem Schritt und ein Aktivitätsprotokoll, das jede Änderung samt Zusatzdaten festhält
- Produktseiten-Block ohne Theme-Code – erscheint automatisch ab Stichtag und nur bei gepflegten Daten, jedes Element einzeln abschaltbar
- Kundenkonto-Ansicht mit Selbstmeldung, ACL-Rechtegruppe, editierbare Muster-Texte und automatische Löschung nach deiner Frist
Und wenn die nationale Umsetzung andere Stichtage bringt, änderst du ein Datum in der Konfiguration – je Verkaufskanal, ohne eine Zeile Code.
Bald im Shopware Store – Interesse?
Das Plugin „Recht auf Reparatur & EmpCo: Reklamationen und Reparierbarkeit“ steht kurz vor der Veröffentlichung. Schreib uns, wenn du früh einsteigen willst – bis dahin kannst du dir die komplette Dokumentation schon ansehen.
Häufige Fragen
- Ab wann gilt das Recht auf Reparatur für meinen Shop?
- Die Nacherfüllungs-Pflichten aus der Richtlinie (EU) 2024/1799 greifen für Verträge ab dem Stichtag – im Plugin ist der 31. Juli 2026 als Standard-Stichtag voreingestellt. Die nationale Umsetzung kann davon abweichen, deshalb kannst du das Datum je Verkaufskanal selbst setzen. Beim Anlegen einer Reklamation vergleicht das Plugin das Bestelldatum mit diesem Stichtag und markiert den Vorgang als anspruchsberechtigt oder freiwillig.
- Was muss ab dem 27. September 2026 auf der Produktseite stehen?
- Die EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 verlangt klarere vorvertragliche Informationen – unter anderem zur Reparierbarkeit und zu Garantien. Das Plugin blendet dafür den Info-Block „Reparatur & Gewährleistung“ ein: Reparierbarkeitswert mit Skala und Quelle, optionales Label-Bild, Ersatzteil-Verfügbarkeit, Hersteller-Reparaturlink und Gewährleistungshinweis. Der 27. September 2026 ist der voreingestellte Standard-Stichtag und je Verkaufskanal anpassbar; die nationale Umsetzung kann abweichen.
- Was läuft wirklich automatisch – und was bleibt meine Aufgabe?
- Automatisch laufen: die Stichtags- und Fristberechnung, die einmalige +12-Monats-Verlängerung nach einer Reparatur, die Status-E-Mails, die tägliche Erinnerung an liegengebliebene Reklamationen, das Aktivitätsprotokoll, die Anzeige des Produktseiten-Blocks ab Stichtag und das automatische Löschen abgeschlossener Vorgänge nach deiner Frist. Deine Aufgabe bleibt die eigentliche Bearbeitung – reparieren oder ersetzen, kommunizieren – und die inhaltliche Abnahme aller Texte und Stichtage.
- Verschickt das Plugin von sich aus E-Mails an meine Kundschaft?
- Nur, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Die Einstellung „Benachrichtigungs-E-Mails versenden“ ist an, und du löst den passenden Workflow-Schritt aus. Ohne dein Zutun geht nichts raus. Im Kanban-Board wird beim Verschieben grundsätzlich keine E-Mail versendet, außer du wählst es aktiv an. Die Texte sind Muster und in der E-Mail-Vorlagen-Verwaltung editierbar; über die E-Mail-Vorschau siehst du vorab, was ankommen würde. Schaltest du den Versand aus, wird der Compliance-Zeitstempel trotzdem gesetzt.
- Kann ich Reklamationen aus meinem alten System übernehmen?
- Ja, per CSV-Import. Lade zuerst die Vorlage herunter, damit Spalten und Format stimmen, und nutze den Testlauf – dabei wird die Datei nur geprüft, nichts gespeichert, und du siehst zeilenweise, was angelegt, aktualisiert, übersprungen würde oder fehlerhaft ist. Existiert zu einer Bestellposition bereits eine Reklamation, wird sie aktualisiert statt doppelt angelegt. Der Export bringt alle Reklamationen als CSV wieder heraus – praktisch für deine Unterlagen.
- Wie genau verlängert sich die Gewährleistung nach einer Reparatur?
- Einmalig um 12 Monate, und nur wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Die gewählte Nacherfüllung war Reparatur (nicht Ersatzlieferung), der Vorgang ist anspruchsberechtigt, und es wurde noch nicht verlängert. Gerechnet wird auf Basis von Bestelldatum plus Basis-Gewährleistungsdauer (voreingestellt 24 Monate); hast du für das Zielland eine abweichende Dauer hinterlegt, hat diese Vorrang. Das neue Enddatum steht danach in der Liste und auf der Detailseite.
- Warum erscheint der Produktseiten-Block bei manchen Produkten nicht?
- Der Block ist absichtlich zurückhaltend: Er erscheint nur, wenn die Erweiterung im Verkaufskanal aktiv ist, das Modul „Produktseiten-Infos“ und der Block-Schalter an sind, der EmpCo-Stichtag erreicht ist – und für das Produkt tatsächlich Daten gepflegt sind. Leere Produkte zeigen keinen leeren Block. So kannst du in Ruhe vorbereiten, ohne dass im Shop etwas Halbfertiges auftaucht.
- Sollte ich das Badge „Hersteller-Reparaturpflicht“ einschalten?
- Es ist mit Absicht standardmäßig aus. Das Badge weist auf eine mögliche Hersteller-Reparaturpflicht für bestimmte Anhang-II-Produktgruppen hin – Werbung mit einer ohnehin bestehenden gesetzlichen Pflicht kann aber als Werbung mit Selbstverständlichkeiten gelten und abmahnbar sein. Schalte es nur nach Rücksprache mit deiner Rechtsberatung ein.
- Ersetzt das Plugin eine Rechtsberatung?
- Nein. Es ist ein Werkzeug zur Umsetzung und Dokumentation: Es gibt dir Workflow, Fristen, Nachweise und Anzeigeflächen. Alle mitgelieferten Texte sind Muster, die du prüfen und anpassen musst, und die voreingestellten Stichtage sind Standardwerte – nationale Umsetzungen können abweichen. Die rechtliche Bewertung deines konkreten Falls gehört in anwaltliche Hände. Auch die Kaskadenhaftung bei Herstellern außerhalb der EU prüft das Plugin bewusst nicht.
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