Zum Inhalt springen

Was kostet eine Weblication-Website? Die komplette Rechnung statt nur der Lizenz

11 Min. Lesezeit

von Marcel, Senior-Softwareentwickler

Eine Weblication-Website kostet dich vier Dinge, nicht eines: die Lizenz (Kauf ab 567 € netto, alternativ Miete ab 18,90 €/Monat), die Umsetzung (bei uns ab 390 € für eine einseitige Website, ab 990 € für eine mehrseitige), den laufenden Betrieb (Hosting und Domain, meist ein niedriger zweistelliger Betrag pro Monat) und die Pflege (ab 39 €/Monat oder nach Aufwand mit 79 €/h). Für einen kleinen Betrieb landest du damit im ersten Jahr bei grob 1.000 bis 1.500 €, für eine mehrseitige Mittelstands- oder Vereinsseite mit Pflege eher bei 4.000 bis 5.000 €. Ab dem zweiten Jahr fällt fast alles davon weg – übrig bleiben Betrieb und Pflege.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Posten: Lizenz, Umsetzung, Betrieb, Pflege. Preisseiten im Netz zeigen fast immer nur den ersten.
  • Lizenz: Weblication CMS CORE ab 567 € netto (Kauf) oder ab 18,90 €/Monat (Miete) beim Hersteller.
  • Umsetzung: ab 390 € (einseitig) bzw. ab 990 € (mehrseitig); Sonderfälle nach Aufwand mit 79 €/h.
  • Erstes Jahr vs. Folgejahr: Der große Betrag fällt einmal an. Danach bleiben Betrieb und Pflege – meist im niedrigen dreistelligen Bereich pro Jahr, dazu alle paar Jahre der Versionssprung.
  • Kauf oder Miete: Kein simpler Monatsvergleich – der Kauf deckt nur Updates innerhalb deiner Version, die Miete auch die Sprünge auf neue Hauptversionen.

Warum die üblichen Preisangaben nicht weiterhelfen

Wer „Weblication Kosten" sucht, findet Lizenzpreislisten. Die sind korrekt – und beantworten die Frage trotzdem nicht. Denn die Lizenz ist bei einem typischen Projekt selten der größte Posten, und sie ist auch nicht der Posten, der dich langfristig beschäftigt. Das ist die Pflege.

Deshalb hier die vollständige Rechnung, aufgeschlüsselt nach den vier Posten. Fremdpreise sind mit Quelle und Stand belegt, unsere eigenen Preise sind dieselben, die auch auf unserer Preisseite stehen.

PostenWann fälligBetrag
Lizenz Weblication CMS COREeinmalig (Kauf) oder monatlich (Miete)ab 567 € netto bzw. ab 18,90 €/Monat
Umsetzung durch eine Agentureinmaligab 390 € (einseitig), ab 990 € (mehrseitig)
Betrieb (Hosting, Domain, SSL)laufendje nach Anbieter, meist niedriger zweistelliger Betrag pro Monat
Pflege (Updates, Backups, Änderungen)laufend oder auf Abrufab 39 €/Monat oder 79 €/h

Posten 1: Die Lizenz

Weblication ist ein kommerzielles CMS der Scholl Communications AG aus Kehl – anders als WordPress fällt hier eine Lizenzgebühr an. Der Hersteller selbst nennt für Weblication CMS CORE nur einen Einstieg: „Einmaliger Kaufpreis: ab 567 EUR inkl. laufende Softwarepflege innerhalb der gekauften Programmversion" oder „Miete: ab 18,90 EUR pro Monat inkl. Major-Release-Updates" (Preisübersicht des Herstellers, abgerufen am 18.08.2026). Editionsnamen und eine Preisstaffel stehen dort nicht – die findest du nur bei Partneragenturen.

Was die Lizenzstufe treibt, ist der Funktionsumfang: Wie viele Redakteure, welche Module, welche Ausbaustufen. Eine Partneragentur führt die Staffel offen auf – 498 €, 980 €, 1.999 € und 3.175 € für die CORE-Stufen, dazu Zusatzmodule ab 199 € und einzelne Erweiterungen bis 799 € (Produktvergleich bei gotoMEDIA, abgerufen am 18.08.2026). Und hier lauert die Falle, die eine reine Einstiegsangabe verdeckt: Nicht jede Funktion steckt in jeder Stufe. Formular-Editor und zusätzliche Sprachversionen gehören typischerweise zu den höheren Stufen oder werden als Zusatzmodul lizenziert. Das ist der Grund, warum die kleinste Stufe für die wenigsten reicht: Ein Kontaktformular hat praktisch jede Firmenseite. Rechne für eine klassische Firmen- oder Vereinsseite deshalb eher mit einer mittleren Stufe – und kläre vor dem Lizenzkauf, welche Module du wirklich brauchst.

Deutlich anders sieht es bei Weblication GRID aus, der Baukasten-Variante mit freiem Layout-Raster. Dafür nennt der Hersteller keinen Listenpreis, sondern verweist auf Anfrage. Eine Partneragentur listet die Basislizenz GRID Classic ohne Zusatzmodule mit 15.999 € (Produktvergleich bei gotoMEDIA, abgerufen am 18.08.2026) – das ist eine Agenturangabe, kein Herstellerpreis, und sie zeigt vor allem eines: GRID spielt in einer anderen Liga und ist für die allermeisten Websites schlicht überdimensioniert. Was die beiden Varianten unterscheidet, haben wir in Weblication CMS: Was es kann und für wen es sich eignet ausführlicher beschrieben.

Posten 2: Die Umsetzung

Das ist der Teil, den die Lizenzpreislisten komplett auslassen – und in der Praxis der Posten mit der größten Spanne. Denn eine Lizenz ist noch keine Website. Es braucht Struktur, Vorlagen, Inhalte, Formulare, Rechtstexte und den Feinschliff.

Unsere Einstiegspreise dafür:

  • Einseitige Website (Onepager): ab 390 €. Eine Seite, klar strukturiert, mit Kontaktmöglichkeit – für Handwerksbetriebe, Praxen oder kleine Vereine oft völlig ausreichend.
  • Mehrseitige Website: ab 990 €. Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt, Rechtstexte – die übliche Struktur.
  • SEO-Paket zum Start: ab 390 €. Titel, Beschreibungen, Struktur, Sitemap, saubere Weiterleitungen.
  • Zweite Sprache: ab 490 €.
  • Alles darüber (Formularstrecken, Buchungslogik, Schnittstellen, Migration von Altbestand): nach Aufwand mit 79 €/h.

Wenn du dir dein Paket selbst zusammenstellen willst, kannst du das im Konfigurator auf unserer Preisseite durchspielen.

Posten 3: Der laufende Betrieb

Weblication läuft auf normalem PHP-Webhosting – kein Spezialserver, kein Cloud-Vertrag. Das ist ein echter Kostenvorteil gegenüber Systemen, die eine eigene Laufzeitumgebung verlangen: Der Betrieb besteht aus Webspace, Domain und SSL-Zertifikat, und alle drei bekommst du bei den üblichen deutschen Hostern im niedrigen zweistelligen Monatsbereich – SSL heute regelmäßig ohne Aufpreis.

Worauf du beim Hosting trotzdem achten solltest, weil es später Geld kostet: eine aktuell unterstützte PHP-Version (nicht die älteste, die gerade noch läuft), automatische Backups mit Rückspielmöglichkeit statt nur nächtlicher Kopien, und ausreichend Speicher für die Mediathek – Bilddateien sind bei Weblication der Posten, der über die Jahre wächst. Da das System die Inhalte als Dateien statt in einer Datenbank hält, ist ein Umzug später unkompliziert; ein Hoster-Wechsel ist damit kein Grund, beim Ersten zu bleiben, der zu teuer geworden ist. Seit Version 17 setzt das System mindestens PHP 8.1 voraus – das hat allerdings keinen offiziellen Support mehr, gepflegt werden 8.2 und neuer. Das kann jeder ernstzunehmende Hoster.

Was Hosting, Domain und Zertifikat kosten, hängt vollständig von deinem Anbieter ab; das ist nichts, wozu wir dir eine allgemeingültige Zahl nennen könnten. In den Beispielen unten rechnen wir deshalb konservativ mit rund 10 € im Monat für Hosting inklusive Domain – prüf den echten Preis bei deinem Anbieter, er kann darunter oder darüber liegen.

Posten 4: Die Pflege

Der Posten, den fast alle unterschätzen, weil er sich über Jahre summiert. Zwei Modelle sind üblich:

  • Auf Abruf, abgerechnet nach Aufwand mit 79 €/h. Sinnvoll, wenn selten etwas anfällt und du Inhalte selbst pflegst.
  • Feste Pflege ab 39 €/Monat, also 468 € im Jahr. Deckt Updates, Backups, Monitoring und kleine Änderungen ab.

Die Rechnung dahinter ist simpel: Ab etwa sechs Stunden Aufwand im Jahr ist die Pauschale günstiger. Was konkret anfällt und was du selbst erledigen kannst, steht in Weblication-Website betreuen lassen.

Top tip

Rechne beim Vergleich von Angeboten nicht die Anschaffung, sondern fünf Jahre. Ein Angebot, das bei der Umsetzung 300 € billiger ist, dafür aber jede Inhaltsänderung einzeln berechnet, ist nach drei Jahren das teurere. Frag jeden Anbieter konkret: Was kostet mich eine neue Unterseite, was ein Weblication-Update, und was passiert, wenn ich den Anbieter wechseln will?

Zwei Beispiele, durchgerechnet

Alle Beträge netto. Fremdkosten (Lizenz, Hosting) sind Schätzwerte auf Basis der oben belegten Quellen, unsere Positionen sind Einstiegspreise.

Beispiel A: Handwerksbetrieb, einseitige Website

PositionErstes JahrFolgejahr
Lizenz CORE, Einstieg (Kauf)ab 567 €
Umsetzung Onepagerab 390 €
Hosting und Domain (10 €/Monat angesetzt)120 €120 €
Pflege: selbst, gelegentlich auf Abrufca. 158 € (2 Std.)
Versionssprung (nur im Kaufmodell)fällt nicht jährlich an, aber alle paar Jahre als eigene Position
Summerund 1.077 €rund 278 € plus Upgrade, wenn ein Versionssprung ansteht

Der Betrieb pflegt seine Inhalte selbst – genau dafür ist Weblication gebaut – und ruft uns nur, wenn ein Update ansteht oder etwas klemmt.

Beispiel B: Mittelständler oder Verein, mehrseitig mit Pflege

PositionErstes JahrFolgejahr
Lizenz CORE, größere Ausbaustufe (Kauf)rund 2.000 €
Umsetzung mehrseitigab 990 €
SEO-Paket zum Start390 €
Zweite Sprache490 €
Hosting und Domain (10 €/Monat angesetzt)120 €120 €
Feste Pflege (39 €/Monat)468 €468 €
Versionssprung (nur im Kaufmodell)fällt nicht jährlich an, aber alle paar Jahre als eigene Position
Summerund 4.457 €rund 588 € plus Upgrade, wenn ein Versionssprung ansteht

Der entscheidende Punkt steht in der rechten Spalte: Was im ersten Jahr nach viel Geld aussieht, sinkt danach auf einen überschaubaren Jahresbetrag. Eine Position fehlt in dieser Spalte bewusst, weil sie nicht jährlich anfällt: der Sprung auf eine neue Hauptversion. Im Mietmodell ist er enthalten, im Kaufmodell wird er separat berechnet – frag den Preis dafür ab, bevor du dich für den Kauf entscheidest, denn über zehn Jahre kommen zwei bis drei solcher Sprünge zusammen. Genau diese Zweiteilung fehlt in praktisch jeder Preisangabe, die du sonst findest.

Kaufen oder mieten? Warum die einfache Rechnung nicht funktioniert

Die naheliegende Rechnung – 567 € geteilt durch 18,90 € ergibt 30 Monate – führt in die Irre, weil beide Modelle nicht dasselbe enthalten. Der Hersteller schreibt es auf seiner Preisseite selbst: Im Kauf ist die laufende Softwarepflege nur „innerhalb der gekauften Programmversion" enthalten – Fehlerbehebungen ja, der Sprung auf die nächste Hauptversion nicht. Die Miete enthält ausdrücklich auch die Major-Release-Updates.

Du vergleichst also nicht zwei Preise, sondern zwei Pakete. Richtig gerechnet sieht es so aus: Wer kauft, zahlt den Einmalbetrag und bleibt damit auf seiner Version stehen, bis er ein Upgrade dazukauft. Wer mietet, zahlt laufend, bleibt dafür ohne Zusatzkosten auf dem aktuellen Stand – aktuell Version 21. Wie oft du diesen Sprung mitmachen willst, entscheidet die Rechnung: Bei einer Website, die zehn Jahre laufen soll und dabei zwei bis drei Hauptversionen mitmacht, kann die Miete unter dem Strich günstiger sein als Kauf plus Upgrades.

Trotzdem gibt es gute Gründe für die Miete:

  • Du willst klein anfangen und die Investition strecken, weil das Budget im ersten Jahr ohnehin für die Umsetzung draufgeht.
  • Du bist dir beim System noch nicht sicher. Miete ist der billigere Irrtum.
  • Buchhalterische Gründe: laufender Aufwand statt Anschaffung.

Ein Punkt gehört bei beiden Modellen in die Planung: der Sprung auf eine neue Hauptversion. Aktuell ist Version 21, veröffentlicht am 1. Juli 2026 (Hersteller). Weblication ist dabei ungewöhnlich weit abwärtskompatibel – Version 21 öffnet Projekte bis zurück zu Version 5, also 16 Jahre. Eine alte Installation ist damit kein Neubau-Fall, aber eben auch nicht kostenlos aktuell: Im Kaufmodell ist das Upgrade eine eigene Position, im Mietmodell ist es enthalten.

Was den Preis nach oben treibt

Fünf Faktoren erklären fast jede Abweichung nach oben:

  1. Seitenzahl und Struktur. Nicht die reine Menge, sondern die Zahl unterschiedlicher Seitentypen. Zwanzig gleich aufgebaute Unterseiten sind günstiger als fünf, die alle anders aussehen sollen.
  2. Individuelle Vorlagen. Weblication bringt eigene Vorlagen mit. Wer davon abweichen und ein eigenes Design pixelgenau umgesetzt haben will, zahlt für die Vorlagenentwicklung – hier trennen sich 990-€- und 5.000-€-Projekte.
  3. Mehrsprachigkeit. Nicht die Übersetzung ist der Aufwand, sondern die doppelte Pflege danach: jede Struktur, jedes Formular, jede Rechtsseite doppelt.
  4. Formularstrecken. Ein Kontaktformular ist Standard. Eine mehrstufige Anmeldung mit Bedingungen, Dateiupload und Bestätigungsmails ist Entwicklungsarbeit – inklusive der Frage, ob die Mails auch zuverlässig ankommen.
  5. Migration von Altbestand. Der am häufigsten unterschätzte Posten. Hunderte gewachsene Seiten aus einem Altsystem zu übernehmen, kostet mehr Zeit als der Neubau der Vorlagen. Wie wir das ohne Ranking-Verlust machen, steht in Weblication-Website veraltet? So gelingt der Relaunch.

Wann Weblication die falsche Wahl ist

Wir verdienen Geld mit Weblication-Betreuung. Trotzdem: In diesen Fällen raten wir ab, weil du mit einem lizenzkostenfreien System günstiger und freier fährst.

  • Sehr kleines Budget, sehr kleine Website. Wenn dein Gesamtbudget unter rund 1.000 € liegt, frisst die Lizenz einen zu großen Anteil. Dann lieber ein lizenzfreies System – dasselbe Geld steckt dann in Inhalt statt in Software.
  • Du willst online verkaufen. Weblication ist ein CMS, kein Shopsystem. Für echten E-Commerce gehört ein Shopsystem darunter.
  • Du brauchst ein großes Erweiterungs-Ökosystem. Buchung, CRM-Anbindung, Newsletter, Mitgliederverwaltung: Was bei WordPress ein Plugin ist, ist bei Weblication oft Entwicklungsarbeit. Rechne das ehrlich gegen die Lizenzersparnis.
  • Du willst maximale Anbieterunabhängigkeit. Weblication-Kundige findest du seltener als WordPress-Kundige. Das ist beherrschbar, aber du solltest es wissen. Die Abwägung im Detail steht in Weblication oder WordPress.
  • Du willst ein Frontend selbst bauen. Wer ein entkoppeltes Setup mit eigenem Frontend plant, ist bei einem Headless-CMS besser aufgehoben.

Umgekehrt spricht für Weblication genau das, wofür es gebaut ist: Redakteure, die ohne Schulung Inhalte pflegen, ein System, das Projekte 16 Jahre zurück noch öffnet, und eine Update-Politik, bei der nicht alle zwei Jahre alles bricht.

So findest du deine eigene Zahl

Nimm die vier Posten und setz deine Werte ein: Welche Edition brauchst du wirklich, wie viele Seitentypen, wie viel pflegst du selbst? Wenn du dabei ins Grübeln kommst, schick uns einfach den Link zu deiner jetzigen Website und eine Zeile dazu, was anders werden soll. Wir schauen uns an, was tatsächlich nötig ist – und sagen dir vorher, was es kostet, statt hinterher. Wenn dabei rauskommt, dass Weblication für dich das falsche System ist, sagen wir dir das genauso. Unser Angebot zur Weblication-Betreuung findest du hier, das kostenlose Erstgespräch gibt's über die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Kann ich die Lizenz mitnehmen, wenn ich die Agentur wechsle?

Ja. Die Lizenz läuft auf dich als Betreiber, nicht auf die Agentur – vorausgesetzt, sie wurde auch auf dich registriert. Genau da liegt der häufigste Ärger beim Wechsel: Manche Agenturen lizenzieren auf den eigenen Namen und geben die Website faktisch nur in Miete weiter. Prüf deshalb vor dem Wechsel, auf wen Lizenz, Domain und Hosting laufen, und lass dir die Zugänge zur Lizenzverwaltung geben. Ist die Lizenz auf dich registriert, ist der Wechsel unkompliziert: Die Installation bleibt, es ändert sich nur, wer sie betreut.

Was kostet die Weblication-Lizenz?

Der Hersteller nennt für Weblication CMS CORE nur den Einstieg: ab 567 € im Kauf oder ab 18,90 € im Monat in der Miete. Eine Partneragentur führt die Staffel offen auf – 498 €, 980 €, 1.999 € und 3.175 € für die CORE-Stufen, Zusatzmodule ab 199 €. GRID beginnt laut derselben Liste bei 15.999 € für die Basislizenz GRID Classic ohne Zusatzmodule und ist für normale Firmenseiten überdimensioniert (Stand August 2026).

Lohnt sich Kauf oder Miete der Lizenz?

Ein simpler Vergleich von Kaufpreis und Monatsmiete führt in die Irre, weil der Kauf nur die Pflege innerhalb der gekauften Programmversion enthält, die Miete dagegen auch Major-Release-Updates. Entscheidend ist deshalb, wie oft du den Sprung auf eine neue Hauptversion mitmachen willst. Für Miete sprechen ein knappes Budget im ersten Jahr, Unsicherheit bei der Systemwahl oder buchhalterische Gründe. Prüfe zusätzlich, welcher Update-Service in welchem Modell enthalten ist.

Was kostet die laufende Pflege einer Weblication-Website?

Zwei Modelle sind üblich: Pflege auf Abruf nach Aufwand mit 79 €/h oder feste Pflege ab 39 €/Monat, also 468 € im Jahr, inklusive Updates, Backups, Monitoring und kleiner Änderungen. Ab etwa sechs Stunden Aufwand pro Jahr ist die Pauschale günstiger.

Wann lohnt sich Weblication nicht?

Wenn dein Gesamtbudget unter rund 1.000 € liegt und die Lizenz einen zu großen Anteil frisst, wenn du online verkaufen willst (dafür braucht es ein Shopsystem), wenn du ein großes Erweiterungs-Ökosystem brauchst oder wenn du ein entkoppeltes Frontend planst. In diesen Fällen ist ein lizenzkostenfreies System meist die bessere Wahl.

Weitere Artikel

Weblication-Website veraltet? So gelingt der Relaunch ohne Ranking-Verlust

Ein Relaunch innerhalb von Weblication ist meist der schnellste Weg zu einem modernen Auftritt. Mit 301-Weiterleitungen überleben auch deine Rankings.

Weiterlesen

Warum Weblication für uns das verlässlichste CMS ist – ein ehrlicher Erfahrungsbericht

Weblication ist für uns das verlässlichste CMS, weil es wenige bewegliche Teile hat: stabil, update-sicher, wartungsarm. Und für wen es nicht passt.

Weiterlesen

Website nicht erreichbar nach Umzug? DNS-Probleme verstehen und beheben

Ist die Website nach dem Umzug weg, liegt es fast immer an DNS: falscher A-Eintrag, umgestellte Nameserver oder noch laufende TTL. So behebst du es.

Weiterlesen

Weblication verschickt keine E-Mails? Die häufigsten Ursachen aus unserer Praxis

Meist sendet das Weblication-Formular im Namen des Besuchers – DMARC blockt das. Wir zeigen alle häufigen Ursachen und wie du sie behebst.

Weiterlesen

Erzähl uns von deinem Projekt

Kostenloses Erstgespräch, unverbindlich – wir melden uns persönlich und kurzfristig.