Zum Inhalt springen
Websites & SEO

Weblication CMS: Was es kann und für wen es sich eignet

Beim Stichwort „CMS“ denken die meisten zuerst an WordPress. Dabei gibt es gute Alternativen – eine davon ist Weblication, ein Content-Management-System aus Deutschland. Dieser Artikel erklärt das System selbst: Technik, Editionen, Lizenzkosten und die Fälle, in denen ein anderes CMS besser passt. Wo die Unterschiede zu WordPress liegen, klärt unser Vergleich von Weblication und WordPress.

Du hast schon eine Weblication-Website und suchst keine Erklärung, sondern jemanden, der sie betreut? Dann ist die Weblication CMS Agentur die richtige Seite: Übernahme bestehender CORE- und GRID-Installationen, Updates auf Version 21, Pflege im laufenden Betrieb. Alles darunter erklärt das System – nicht unsere Leistung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Was es ist: Weblication ist ein deutsches Content-Management-System, mit dem du Website-Inhalte selbst pflegst – ohne Programmieren.
  • Stärken: Komfortable Pflege, stabiles Design in Vorlagen, deutscher Anbieter mit Support und Datenschutz.
  • Für wen: Ideal für Unternehmen, die eine gepflegte, individuell gestaltete Website selbst aktuell halten wollen.
  • Abgrenzung: Fürs Hobby-Blog reicht ein Baukasten – für einen seriösen Firmenauftritt spielt Weblication seine Stärken aus.

Was ein CMS überhaupt macht

Ein Content-Management-System ist die Software hinter deiner Website, mit der du Inhalte verwalten kannst, ohne programmieren zu müssen. Texte ändern, Bilder austauschen, neue Seiten anlegen – das alles geht über eine Oberfläche, statt im Code.

Was Weblication ausmacht

Weblication ist ein deutsches CMS, das von Agenturen für ihre Kunden eingesetzt wird. Die Idee dahinter: Profis bauen die Website und die Vorlagen, und du als Betreiber pflegst die Inhalte anschließend bequem selbst.

Die harten Fakten vorweg, weil sie sonst nirgends stehen:

HerstellerScholl Communications AG, Kehl (Baden-Württemberg)
Am Markt seit2000 (erste XML-Version), GRID seit 2007
Aktuelle Version21, veröffentlicht am 1. Juli 2026. Version 20 brachte KI-Suchmodul, Modul Leichte Sprache und eigene Werkzeuge für Barrierefreiheit, Version 21 baut darauf auf (Hersteller)
AbwärtskompatibilitätVersion 21 öffnet Projekte bis zurück zu Version 5 – 16 Jahre
TechnikXML/XSLT statt Datenbank – Inhalte liegen als XML-Dateien, ein zentrales XSL-Stylesheet erzeugt daraus die Seiten
EditionenCORE (kompakte Projekte) und GRID (mehrere Projekte, viele Redakteure, hohe Last)
Lizenzproprietär – CORE ab 567 € netto im Kauf oder ab 18,90 €/Monat in der Miete, GRID auf Anfrage
Typische NutzerMittelstand, Kommunen, Verbände – meist über eine betreuende Agentur

Der technische Kern ist der Punkt, der Weblication von WordPress & Co. unterscheidet: Es gibt keine Datenbank. Inhalte liegen als XML-Dateien im Dateisystem, ausgeliefert wird fertig transformiertes HTML. Das hat drei Konsequenzen, die im Alltag zählen:

  • Weniger Angriffsfläche. Kein Datenbank-Layer, keine dynamische Auswertung bei jedem Seitenaufruf – die klassische SQL-Injection-Klasse fällt schlicht weg.
  • Schnelle Auslieferung. Die Seite muss zur Laufzeit nicht zusammengebaut werden, was ohne Caching-Stack gute Ladezeiten ergibt.
  • Einfache Backups und Umzüge. Ein Projekt ist ein Verzeichnis. Kopieren reicht – kein Datenbank-Dump, kein Suchen-und-Ersetzen in Serialisierungen.

Drei Punkte, die in der Praxis überzeugen:

  • Komfortable Pflege: Du klickst auf der fertigen Seite in den Text, den du ändern willst, und tippst los – kein separates Backend, in dem du erst suchen musst, welcher Baustein wo landet.
  • Sauberes Design: Die Gestaltung steckt in den Vorlagen, sodass beim Bearbeiten nichts kaputtgehen kann. Ein Redakteur kann kein Layout zerschießen, weil er das Layout gar nicht anfasst.
  • Deutscher Anbieter: Support und Dokumentation auf Deutsch, Hosting in Deutschland möglich, Datenschutz nach deutschen Maßstäben.

Wo Weblication nicht die richtige Wahl ist

Damit du es nicht erst nach dem Kauf merkst:

  • Du brauchst ein bestimmtes Plugin. Das Ökosystem ist ein Bruchteil von WordPress. Was es nicht gibt, muss gebaut werden.
  • Du willst dich nicht binden. Lizenz plus kleinerer Kreis an Kennern heißt: Ein Agenturwechsel ist schwieriger als bei einem Open-Source-System.
  • Du betreibst einen Shop oder eine Community. Dafür sind Shopware oder eine individuelle Anwendung die passenderen Werkzeuge.
  • Dein Team ist WordPress-erfahren. Dann kostet der Wechsel Einarbeitung, die er nur selten wieder einspielt.

Wie sich die beiden Systeme im direkten Vergleich schlagen, haben wir in Weblication oder WordPress gegenübergestellt.

Für wen sich Weblication eignet

Weblication ist besonders dann eine gute Wahl, wenn du:

  • eine gepflegte Unternehmens-Website möchtest, die du selbst aktuell halten kannst,
  • Wert auf ein sauberes, individuelles Design legst, das beim Bearbeiten stabil bleibt,
  • einen verlässlichen Partner an deiner Seite haben willst, der die Website aufsetzt und betreut.

Für ein reines Hobby-Blog mag ein Baukasten reichen. Sobald deine Website aber ein seriöser Auftritt deines Unternehmens sein soll, spielt ein CMS wie Weblication seine Stärken aus.

Wenn du Weblication schon einsetzt

Dann sind meistens zwei andere Fragen dran als „Was ist das eigentlich?". Die erste: Die Website läuft, aber niemand kümmert sich mehr darum – dazu steht in Weblication-Agentur wechseln, welche fünf Zugänge du brauchst und wie eine Übergabe abläuft. Die zweite: Was das Ganze über die Lizenz hinaus kostet – das haben wir in Was kostet eine Weblication-Website? aufgeschlüsselt.

Und falls du gerade überlegst, ob Weblication für dein Vorhaben überhaupt die richtige Basis ist: Genau das sagen wir dir im Erstgespräch ehrlich – auch dann, wenn die Antwort „ein anderes System" lautet. Erzähl uns einfach, was du vorhast.

Häufige Fragen

Was ist Weblication?

Weblication ist ein deutsches Content-Management-System, mit dem du die Inhalte deiner Website selbst pflegst – ohne zu programmieren. Die Idee dahinter: Profis bauen die Website und die Vorlagen, du änderst danach Texte, Bilder und Seiten bequem über eine Oberfläche.

Für wen eignet sich Weblication?

Vor allem für Unternehmen, die eine gepflegte, individuell gestaltete Website wollen und sie selbst aktuell halten – mit einem verlässlichen Partner im Hintergrund, der das System aufsetzt und betreut. Für ein reines Hobby-Blog reicht dagegen meist ein Baukasten.

Kann ich beim Bearbeiten das Design kaputt machen?

Praktisch nicht. Die Gestaltung steckt in den Vorlagen, die Inhalte pflegst du direkt dort, wo sie stehen. Dadurch bleibt das Layout stabil, egal was du bearbeitest – das ist einer der größten Vorteile für Redakteure ohne technisches Vorwissen.

Was kostet die Weblication-Lizenz?

Für CORE nennt der Hersteller einen einmaligen Kaufpreis ab 567 € inklusive Softwarepflege innerhalb der gekauften Programmversion oder eine Miete ab 18,90 € pro Monat inklusive Major-Release-Updates. GRID kalkuliert er auf Anfrage. Die Lizenz ist dabei nur ein Posten – dazu kommen Hosting, die Einrichtung der Vorlagen und die laufende Pflege.

Über den Autor

MarcelSenior-Softwareentwickler

Mehr über uns