Eine neue Website steht an – aber wo fängt man an? Was kostet das? Und wie läuft so ein Projekt eigentlich ab? Kurz vorweg: Ein professioneller Onepager startet bei 390 €, eine mehrseitige Unternehmens-Website mit CMS bei 990 €, und von der Zusage bis zum Launch vergehen bei einer normalen Firmenwebsite ein paar Wochen – gerechnet ab dem Tag, an dem deine Inhalte da sind. Alles Weitere, inklusive der Punkte, an denen Website-Projekte in der Praxis hängen bleiben, steht hier.
Das Wichtigste in Kürze
- Kosten: Onepager ab 390 €, Unternehmens-Website mit CMS ab 990 €, Buchungssystem ab 1.900 €, zweite Sprache ab 490 €, SEO-Paket ab 390 €, Pflege ab 49 €/Monat.
- Ablauf: Ziel klären, Umfang festlegen, Angebot, Umsetzung, gemeinsame Abstimmung, Launch – auf Wunsch mit laufender Betreuung.
- Dauer: Onepager etwa zwei bis drei Wochen, Unternehmens-Website vier bis acht Wochen – ab Vorliegen von Texten und Bildern.
- Dein Anteil: Texte, Bilder, Logo und Zugänge. Das ist in fast jedem Projekt der Taktgeber, nicht die Technik.
- Einordnung: Im Paket-Konfigurator spielst du dein Paket unverbindlich durch.
Ziel klären
Bevor es um Design oder Technik geht, klär, was die Website erreichen soll: seriös präsentieren, Anfragen bringen, Termine ermöglichen oder Produkte zeigen. Daraus ergibt sich alles Weitere.
Umfang festlegen
Entscheide zwischen einem kompakten Onepager, einer mehrseitigen Unternehmens-Website mit CMS und einer individuellen Lösung mit Buchungssystem, Kundenbereich oder Shop.
Kosten einordnen
Ein professioneller Onepager startet bei 390 €, eine mehrseitige Unternehmens-Website mit CMS bei 990 €. Individuelle Funktionen werden nach Aufwand kalkuliert – im Paket-Konfigurator kannst du das unverbindlich durchspielen.
Pflege sicherstellen
Damit du für jede Änderung nicht jemanden brauchst, gehört bei mehrseitigen Websites ein CMS wie Weblication dazu. Damit pflegst du Texte und Bilder selbst, ohne dass am Design etwas kaputtgeht.
Für Suchmaschinen bauen und starten
Schnelle Ladezeiten, saubere Struktur und mobile Optimierung gehören von Grund auf dazu, sonst findet dich niemand. Danach folgen Abstimmung, Launch und auf Wunsch die laufende Betreuung.
Schritt 1: Ziel klären
Bevor es um Design oder Technik geht, klären wir das Wichtigste: Was soll deine Website erreichen? Es gibt vier Antworten, die in der Praxis vorkommen – seriös präsentieren, Anfragen bringen, Termine ermöglichen, Produkte zeigen –, und sie führen zu vier verschiedenen Websites.
Der Unterschied ist größer, als er klingt. Eine Website, die vor allem seriös wirken soll, lebt von Referenzen, Team und Vertrauen. Eine Website, die Anfragen bringen soll, lebt vom Kontaktweg: Wie viele Klicks liegen zwischen „interessiert“ und „Nachricht abgeschickt“? Eine Website, die Termine ermöglicht, braucht Verfügbarkeiten, Bestätigungsmails und Absagen – das ist keine Website mehr, das ist eine kleine Anwendung.
Die häufigste Stolperfalle in diesem Schritt: Es wird über Design gesprochen, bevor das Ziel steht. Dann diskutiert man drei Wochen über Farben und stellt danach fest, dass die wichtigste Seite fehlt. Wenn du dir vor dem ersten Gespräch eine einzige Frage beantwortest, dann diese: Was soll ein Besucher auf deiner Website tun?
Schritt 2: Umfang festlegen
Nicht jeder braucht dasselbe. Grob gibt es drei Größen:
- Onepager: eine kompakte Seite, ideal für Selbstständige und kleine Betriebe.
- Unternehmens-Website: mehrere Seiten, gepflegt über ein CMS wie Weblication, das du selbst bedienen kannst.
- Individuell: mit Buchungssystem, Kundenbereich oder Shop – sobald es über eine klassische Website hinausgeht.
Woran hängt die Entscheidung? An zwei Fragen, nicht am Budget. Erstens: Wie oft ändern sich Inhalte? Wer zweimal im Jahr etwas anpasst, braucht kein CMS – das erledigen wir schneller, als du dich einloggst. Wer monatlich Neuigkeiten, Stellenanzeigen oder Referenzen pflegt, will Zugriff. Zweitens: Steckt hinter der Seite eine Logik? Sobald etwas berechnet, geprüft oder verwaltet wird – Verfügbarkeiten, Preise, Kundenkonten, Anbindung an ein anderes System –, ist eine klassische Website das falsche Werkzeug.
Der teuerste Weg ist erfahrungsgemäß der, eine Anwendung nachträglich in ein CMS zu quetschen, weil das CMS anfangs billiger aussah. Deshalb klären wir die Werkzeugfrage vor dem Angebot, nicht mittendrin.
Schritt 3: Was kostet das?
Ehrliche Richtwerte, und zwar als Zahl: Ein professioneller Onepager startet bei 390 €, eine mehrseitige Unternehmens-Website mit CMS bei 990 €. Ein Buchungssystem liegt bei 1.900 €, eine zweite Sprache bei 490 €, das SEO-Paket zum Start bei 390 €. Laufende Pflege gibt es ab 49 €/Monat, Arbeit nach Aufwand rechnen wir mit 79 €/h.
| Umfang | Für wen | Richtwert |
|---|---|---|
| Onepager | Selbstständige und kleine Betriebe | ab 390 € |
| Unternehmens-Website mit CMS | mehrere Seiten, selbst pflegen | ab 990 € |
| Online-Buchungssystem | Termine, Kurse, Reservierungen | ab 1.900 € |
| Zweite Sprache | international sichtbar | ab 490 € |
| SEO-Paket zum Start | gefunden werden statt nur online sein | ab 390 € |
| Laufende Pflege | Updates, Backups, kleine Änderungen | ab 49 €/Monat |
| Individuell (Kundenbereich, Shop) | über eine klassische Website hinaus | nach Aufwand, 79 €/h |
Das sind Startpreise, keine Deckel. Wie sich ein konkreter Zuschnitt auswirkt, kannst du im Paket-Konfigurator unverbindlich durchspielen – dort siehst du sofort, was eine zusätzliche Sprache oder ein Buchungsmodul mit der Summe macht.
Preise für Websites: was die Spanne wirklich treibt
Warum reichen Angebote für „eine Website“ von wenigen hundert bis zu mehreren zehntausend Euro? Weil das Wort nichts über den Umfang sagt. Diese vier Faktoren erklären fast die gesamte Spanne:
- Anzahl der individuell gestalteten Seitentypen – nicht der Seiten. Zwanzig Referenzseiten nach demselben Muster sind ein Seitentyp und kaum Mehraufwand. Fünf Seiten, die alle anders aussehen sollen, sind fünf Entwürfe.
- Design-Tiefe. Ein sauber umgesetztes, klar strukturiertes Layout ist Standard. Ein Designkonzept mit eigener Bildsprache, Illustrationen und Animationen ist ein eigenes Gewerk – und rechtfertigt seinen Preis nur, wenn Design bei dir ein Verkaufsargument ist.
- Funktionen jenseits von Text und Bild. Formulare mit Logik, Buchung, Login, Shop, Anbindung an ein Warenwirtschafts- oder Kalendersystem. Jede dieser Funktionen ist Software, keine Seite.
- Inhalte. Wer Texte und Bilder liefert, zahlt für die Website. Wer Texte schreiben und Fotos machen lässt, zahlt zusätzlich für die Inhalte – und das ist oft der größere Posten, über den im Angebot am wenigsten steht.
Wenn du Angebote vergleichst, ist die nützlichste Rückfrage deshalb nicht „Warum so teuer?“, sondern: „Welche dieser vier Positionen ist bei dir enthalten – und welche nicht?“ Zwei Angebote, die sich um einen vierstelligen Betrag unterscheiden, meinen häufig schlicht nicht dasselbe.
Individuelle Website oder Baukasten?
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch. Ehrliche Antwort: Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo ist für eine reine Visitenkarte im Netz völlig in Ordnung – wenn du selbst basteln willst, ein sehr kleines Budget hast und die Seite in zwei Jahren ohnehin wieder wegwirfst.
Eine individuelle Website lohnt sich, sobald einer dieser drei Punkte zutrifft:
- Du willst gefunden werden. Baukästen liefern brauchbares HTML, aber du hast kaum Einfluss auf Ladezeit, Struktur und die technischen Details, an denen SEO hängt.
- Du brauchst etwas, das der Baukasten nicht kann. Genau an dieser Stelle endet jedes Baukasten-Projekt: Die eine Funktion, die dein Geschäft ausmacht, gibt es nicht – und ein Plugin dafür auch nicht.
- Du willst unabhängig bleiben. Bei uns laufen Zugänge zu Hosting, Domain und CMS auf dich, nicht auf uns, und du bekommst sie dokumentiert. Wenn du irgendwann jemand anderen beauftragst, ist das eine Entscheidung und kein Kraftakt. Aus einem Baukasten nimmst du deine Seite nicht mit – nur die Texte.
Der Preisunterschied ist übrigens kleiner, als viele denken: Ein Baukasten-Abo läuft je nach Tarif monatlich weiter und summiert sich über drei Jahre auf einen Betrag, der einem Onepager nahekommt – nur endet das Abo nie und hinterlässt dir am Ende nichts.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Als Orientierung, und zwar ab dem Moment, in dem Texte, Bilder und Zugänge vorliegen:
| Umfang | Realistische Dauer |
|---|---|
| Onepager | etwa zwei bis drei Wochen |
| Unternehmens-Website mit CMS | etwa vier bis acht Wochen |
| Website mit Buchungssystem oder Kundenbereich | mehrere Monate, je nach Logik |
Die entscheidende Einschränkung steht im ersten Satz: ab Vorliegen der Inhalte. Wenn ein Website-Projekt sich zieht, liegt das in den seltensten Fällen an der Entwicklung. Es liegt daran, dass die Texte für die Leistungsseiten noch nicht geschrieben und die Teamfotos noch nicht gemacht sind, dass die Freigabe bei drei Personen liegt und eine davon im Urlaub ist. Das ist kein Vorwurf – es ist einfach der Normalfall, und man kann ihn einplanen.
Top tip
Plane von Anfang an Zeit für gute Inhalte ein – Texte und Bilder. Die beste Website bringt wenig, wenn der Inhalt fehlt, und keine Technik der Welt macht sie schneller fertig als deine Freigabe. Wenn du eine Woche Puffer je Verantwortlichem einrechnest, liegst du meistens richtig. Wir unterstützen dich dabei.
Was du selbst beisteuerst
Damit du weißt, was auf dich zukommt – das ist die Liste, die wir am Anfang durchgehen:
- Texte für alle Seiten, oder wenigstens Stichpunkte, aus denen sich Texte machen lassen.
- Bilder: Logo (am besten als Vektordatei), Fotos von Team, Räumen, Produkten. Handyfotos in guter Qualität sind besser als gekaufte Stockbilder, auf denen niemand arbeitet, den du kennst.
- Zugänge: Domain, bestehendes Hosting, Google-Konten, falls vorhanden.
- Rechtliches: Angaben fürs Impressum und, sofern nötig, deine Datenschutzerklärung.
- Eine Person, die entscheidet. Der wirksamste Beschleuniger im ganzen Projekt.
Und drei Fragen, die du jedem Anbieter stellen solltest, bevor du unterschreibst: Wie viele Korrekturrunden sind enthalten? In welchem Rhythmus wird abgerechnet? Wem gehören am Ende Domain, Hosting-Zugang und Quelldateien? Wer darauf keine klare Antwort gibt, gibt sie dir später auch nicht.
Schritt 4: Selbst pflegen können
Eine Website ist nie ganz „fertig“. Preise ändern sich, neue Angebote kommen dazu. Damit du dafür nicht jedes Mal jemanden brauchst, setzen wir bei mehrseitigen Seiten auf ein CMS wie Weblication. Damit pflegst du Texte und Bilder selbst – ohne dass am Design etwas kaputtgehen kann.
Wichtig ist dabei weniger das System als die Einrichtung: Ein CMS, in dem jeder Baustein frei konfigurierbar ist, verwandelt sich innerhalb eines Jahres in eine Sammlung von Sonderfällen. Wir richten stattdessen wenige, klar definierte Bausteine ein. Das fühlt sich am Anfang enger an und ist nach zwölf Monaten der Grund, warum die Seite noch aussieht wie am ersten Tag.
Schritt 5: Gefunden werden
Eine schöne Website nützt wenig, wenn niemand sie findet. Deshalb bauen wir von Grund auf technisch sauber und für Suchmaschinen optimiert: schnelle Ladezeiten, saubere Struktur, mobil optimiert, eine sinnvolle Überschriftenhierarchie, sprechende URLs.
Was technische Sauberkeit nicht ersetzt: Inhalte, die zu dem passen, was Leute tatsächlich suchen. Eine perfekt gebaute Seite mit der Überschrift „Willkommen auf unserer Homepage“ rankt für nichts. Genau deshalb ist Schritt 1 – das Ziel – auch der erste SEO-Schritt.
Der Ablauf in Kürze
Kennenlernen, Konzept und Angebot, Umsetzung, gemeinsame Abstimmung, Launch – und auf Wunsch laufende Betreuung. Das Erstgespräch ist kostenlos, das Angebot enthält den Umfang im Klartext, und du hast während des Projekts einen direkten Ansprechpartner statt einer Ticketnummer. Wenn dein Vorhaben eher Richtung Anwendung geht als Richtung Website, findest du die Einordnung in Was kostet individuelle Software?; wenn Produkte verkauft werden sollen, in Was kostet ein Online-Shop?.
Du willst eine Website erstellen lassen und wünschst dir eine ehrliche Einschätzung statt Fachchinesisch? Schreib uns, was du vorhast und wofür die Seite da sein soll – wir sagen dir, welche der drei Größen zu dir passt, was sie kostet und wie lange sie dauert. Wenn ein Onepager reicht, sagen wir das auch. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Ehrliche Richtwerte: Ein professioneller Onepager startet bei 390 €, eine mehrseitige Unternehmens-Website mit CMS bei 990 €. Ein Buchungssystem liegt bei 1.900 €, eine zweite Sprache bei 490 €, das SEO-Paket zum Start bei 390 €. Laufende Pflege gibt es ab 49 €/Monat, Arbeit nach Aufwand rechnen wir mit 79 €/h. Die Spanne zwischen Angeboten erklärt sich fast vollständig über vier Punkte: Zahl der gestalteten Seitentypen, Design-Tiefe, Funktionen jenseits von Text und Bild – und ob Texte und Bilder mit im Angebot stehen.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Als Orientierung: ein Onepager etwa zwei bis drei Wochen, eine Unternehmens-Website mit CMS etwa vier bis acht Wochen, eine Website mit Buchungssystem oder Kundenbereich mehrere Monate. Diese Zeiträume gelten ab dem Moment, in dem Texte, Bilder und Zugänge vorliegen. Verzögerungen entstehen fast nie in der Entwicklung, sondern bei Inhalten und Freigaben.
Wie läuft ein Website-Projekt ab?
Kennenlernen, Konzept und Angebot, Umsetzung, gemeinsame Abstimmung, Launch – und auf Wunsch laufende Betreuung. Ganz am Anfang steht immer die Frage, was die Website erreichen soll, denn daraus ergibt sich der nötige Umfang. Du hast dabei immer einen direkten Ansprechpartner und weißt jederzeit, woran wir arbeiten.
Welchen Umfang braucht meine Website?
Grob gibt es drei Größen: den Onepager als kompakte Seite für Selbstständige und kleine Betriebe, die mehrseitige Unternehmens-Website mit CMS – und individuelle Lösungen mit Buchungssystem, Kundenbereich oder Shop. Welche passt, entscheidet sich an zwei Fragen: Wie oft ändern sich deine Inhalte, und steckt hinter der Seite eine Logik wie Verfügbarkeiten, Preisberechnung oder Kundenkonten?
Lohnt sich eine individuelle Website oder reicht ein Baukasten?
Ein Baukasten reicht für eine reine Visitenkarte im Netz, wenn du selbst basteln willst und das Budget sehr klein ist. Eine individuelle Website lohnt sich, sobald du gefunden werden willst, eine Funktion brauchst, die der Baukasten nicht kann, oder unabhängig bleiben möchtest. Aus einem Baukasten nimmst du deine Seite später nicht mit – nur die Texte.
Was muss ich für die Website selbst liefern?
Texte für alle Seiten oder wenigstens Stichpunkte, Bilder samt Logo, Zugänge zu Domain und bestehendem Hosting, die Angaben fürs Impressum – und eine Person, die entscheiden darf. Das ist in fast jedem Projekt der Taktgeber: Die Technik wartet auf die Inhalte, nicht umgekehrt.
Kann ich meine Website später selbst pflegen?
Ja. Bei mehrseitigen Websites setzen wir auf ein CMS wie Weblication. Damit änderst du Texte und Bilder selbst, ohne dass am Design etwas kaputtgehen kann. Entscheidend ist die Einrichtung: wenige, klar definierte Bausteine statt völliger Freiheit – dann sieht die Seite auch nach einem Jahr Pflege noch aus wie am ersten Tag.